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Bclgim
wegen mit 126 Schiffen von 19,337 T.; Frankreich mit 124Sch. von 11,399 T-; Dänemark mit 115Sch. von 6428 T.;Hannover und Oldenburg mit 106 Sch. von 4973 Tonnen;Vereinigte Staaten mit 94 Sch. von 30,337 T.; Cuba undPorto-Rico mit 39 Sch. von 14,438 L.; Holland mit 30Sch. von 4240 T.; Hansestädte mit 34 Sch. von 3963 T.;Brasilien mit 34 Sch. von 6213 T.; Portugal mit 23 Sch.von 2635 T.; la-Plata-Staaten mit 19 Sch. von 3380 T.;Haiti mit 17 Sch. von 3109 L.; beide Sicilien mit 16 Sch.von 2270 T.; Spanien mit 18 Sch. von 1797 Tonnen. —Im Jahr 1841 liefen in den 4 belgischen Haupthäfen 1937Schiffe von 251,887 Tonnen ein, dagegen 1543 Schiffe von266,l71 Tonnen aus.
Der belgische Zolltarif, durchaus auf den Schutz derheimischen Industrie berechnet, ist bekannt gemacht durch vonüeu Oussclie, Isril xcnörsl ckes Oousnes Helges, srrsngö psrvrllre slplisbetigue, Sonate äe lautes les lols et ckecisions etc.Covers. — Handels- und Schifffahrtsverträge schloß Bel-gien zuerst mit Lübeck 1832, mit Hannover 1842, 15. Jan.,mit dem deutschen Zollverein 1843, mit den Niederlanden1846.
Im Bundcsstaat von Central-Amerika hat Belgien imJahr 1843 die Kolonie St.-Thomas gegründet, um demüberseeischen Handel einen Stützpunkt zu schaffen.
Für die Bildung sorgen vier Universitäten zu Lüttich,Gent, Löwen, Brüffel, Primär- u. a. Schulen, die königl.Akademischer Künste zu Antwerpen, die Zeichnenschule zuMecheln, die Kunstakademien zu Brüssel, Lüttich rc., dreiMusikschulen zu Brüssel, Lüttich, Gent; insbesondere fürdie industrielle und seemännische Bildung die Bergbauschu-len zu Lüttich und Mons, die bürgerliche Genieschule zuGent, die Industrieschule zu Verviers, die Schule für Künsteund Handwerke zu Tournay, die Schifffahrtsschulen zuAntwerpen und Ostende.
Die Banken Belgiens s. im Art. Bank, S. 212ff.
Die Kapitäne der Schiffe, welche in einem belgischenHafen einlaufen, müssen binnen 24 Stunden eine schriftlicheAngabe der Güter ihrer Ladung einreichen, mit genauerAngabe der Bezeichnung und Zahl derselben, der Pakete,Ballen :c., ihres Werthes nach dem Marktpreise zur Zeit derDeclaration, des Namens des Schiffes, so wie des Schiffs-kapitäns und dessen Vaterlandes rc.
Münzen und Nechnungsmeise.
Das heutige Belgien hat unter den verschiedenen Re-gierungen auch verschiedene Münzen gehabt. So langees die österreichischen Niederlande bildete, gab es besondere
provinziale Gold- und Silbermünzen, die während der Ver-einigung des Landes mit Frankreich, seit 1793 bis 1813, sowie auch während der Vereinigung mit den Niederlanden imUmlauf blieben und noch sind. Deren Währung ward nachniederländischer Rechnung 1824 durch einen besondern Tarif,so wie seit 1833 nach stanz. Rechnung in Francs u. Centimesfestgesetzt. Solche ehemals österreichische
Soldmünzen sind:
Souverains, 1824
1832
einfacher
— 7 Fl. 99 Cents
—16 Frcs. 91 Centim.
doppelter
---15 - 98 -
--- 33
- 82 -
halber
-- 4 - - -
---- 8
- 46 -
Ducaten, österr. — 5 - 40 -
-- 11
- 43 -
- lütticher
---4-90 -
-- 10
- 37 -
Goldgulden
---2-90 -
--- 6
- 14
Silbermünzen:
Brabanter Ducantons, seit 1749.
1824 1832
ganze
— 2Fl. 98 Cents— 6Fccs.31 Centim.
in demselb. Ver-hältniß die hal-ben- u.viertel-Ducantons;die achtel-D.
aber nur — — - Iö'/?-
—
—
-
73
-
brab. Kronenthlr.
oder Kronen — 2 - 63 -
5
57
halbe - ---- 1 - 31 -
----
2
-
77
-
viertel - — — - 65 -
—
1
39
brabanter Stücke
zu ö Plaquettes- 71 -
------
1
-
80
-
zul - ----- 15 -
—
s
30
-
zu 10 Liards — — - 11 -
---
—
s
23
-
doppelte - — — - 22 -
----
—
-
46
-
luremb.l2Sousst.—— - 40 -
—
-
85
-
- 6 - ----- 19 -
-----
—
s
40
,
- 3 - — — - S'/r -
------
—
s
20
lütticher Schillinge
oder Escalins,
einfache — — - 28>/2 -
--
—
-
60
-
doppelte — — - 37 -
---
1
-
21
-
Folgende Tabelle zeigt die Ausbringung der
^ Lsterreich.-
niederländischen Münzen, nach Gesetz und Erfahrung, so wiederen Schrot und Korn, im Gold- und Silberwerth, inRücksicht auf das deutsche Münzwesen und nach der Bereins-Mark berechnet.
Wirklich geprägte Gold - und Silber-münzen der österreichischen Nieder-lande, des heutigen Belgiens.
Gewichteines Stücksnach
Feingehalt
inderBrutto-
mark
Stück aufeine Ver-einsmark
Stück aufeine Ver-einsmark
Werth eines Stücks
in Thalernprcuß.Frd'or.zu 8 Thlr.
in StückDucaten
Gramm
Holland.
Äffen.
Karat
Grän
brutto
fein Metall
nach demReichsfuße.
1. Goldmünzen:
Souverainsd'or, doppelte, gesetzmäßigmit Remcdium.
11,084
230,00
22
21,1847
23,0778
8,39967
2,94411
Derql. einfache, desgl.
5479
114,00
22
_
42,6805
46,5606
4,16331
1,48925
Brabant. Souverainsd'or, doppelte,nach gewöhn!. Annahme . . .
11,005
22» 97
22
—
21,2500
23,1818
8,36199
2,93090