Bencoolen
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Bendor-Abassi
Münzen und llechnnngsweise wie in Kalkutta, zum Theilebenso die Gewichte.
Semichte.
Der Maund von Benares — 42 Seers, wiegt 80°/,engl. Pfd.avoir <Iu poiä8 — 36,367 franz. Kilogr. — 78,218preuß. Pfd. — Der Seer von Mirzapur — 84 Siccas,wiegt 20,346 holl. As oder 0,9777 Kilogr. — 2,136 engl.Pfd. aroir ä» poiüs, — 2'/>o preuß. Pfd. — Der Maundvon Mirzapur — 40 Seers, — 86,24 engl. Pfd. avoir äupaa!-,—39,1176 Kilogr., —83,636 preuß. Pfd., —69,881wiener Pfd.
Auch der Seer (Sihr) von Allah-Abad und Luknow,
— 96 Siccas, — 2,464 engl. Pfund a. >1. p. ist im Ge-brauch. — Der Maund von Allah-Abad — 40 Seers, —98,36 engl. Pfd. a. 3. p., --- 44,7038 Kilogr., -- 93,884preuß. Pfd., — 79,830 wiener Pfd,
100 Seers von Mirzapur--100 Bazar-Seers vonKalkutta, und 100 Seers von Allah-Abad — 120 Bazar-Seers von Kalkutta.
tiingemnaaß.
1 Koß (Meile) von 1000 pailioms (Faden oder Klafter)
— 1338 franz. Toisen, also ungefähr — 1 engl. Meile. —3 Koß — ungefähr 1 deutschen Meile. 422/, Koß betrageneinen Grad des Aequators.
Sold- und Silbergemicht.
1 Tola — 218 engl. Troy-Grän, — 13,93 Gramm,--289,86 holl. As.
Bencoolen oder Benkulen, Stadt und Hauptortauf der Südwestküste der den Holländern gehörigen InselSumatra, mit 12,000 Einw., Ausfuhr von Reis, Kaffe,Gewürzen und besonders Pfeffer, ferner Kampher, Benzoe,Elfenbein, Goldstaub rc. — Bis 1824, wo sie der englischostindischen Compagnie gehörte, wurde viel Opium ausBengalen, indische Baumwollzeuge, europäische Waaren inStahl, Eisen, Kupfer, Quincallerie rc. eingeführt, und manrechnete nach Dollars oder Real's zu 4 Sooko's oderRups oder 32 Satalies. 8,3943 solcher Dollars — 1 köln.Mark fein Silber, wonach 1 Dollar — 1 Thlr. 20 Sgr.preußisch. Seit 1824 rechnet es, wie Batavia, nach hol-ländischen Gulden, deren 24,323 1 köl». Mark fein
Silber 1 Gulden — 17 Sgr. 3 Pf. preußisch. — Früherrechnete man nach Piastern, Rupien und einfachen unddoppelten Fanams; 12 Fanams — 1 Rupie; 2 Rupien —1 Piaster.
Maaße und Gewichte.
Seireidemaaß. Man braucht bei Getreide, Reis unddergl. den Kojäng —800 Bämbuhs. 1 Kojäng enthält166,481 franz. Kubikzoll, — 60,086 berliner Scheffel, —31,137 dresdner Scheffel.
Seiriinkmaaß. 1 Bämbuh — 190,8 franz. Kubikzoll,^ 1 engl. Gallon Weinmaaß, —ungefähr 3°/,, berl. Quart,^ 4 dresdner Kannen.
hllndelsgeaücht. 1 Bähar, in 100 Kättihs oder 4>/2Piccols (Pikuls) eingetheilt, — 360 engl. Pfd. avoir duPools, -- 233,99 franz. Kilogr., ----- 4 Ctr. 103 Pfd. 9>/zLoth preußisch.
Salb-und Silbergemicht. DerTählvon 6Mace(Maaß)wiegt 830 holl. As — 2 Loth »/,« Quentchen preußisch.
Benda, ein Gewicht in Guinea.
Bendclkend, Bundelkund, ein schwach bevölkcr-rer Distrikt in Hindostan, in den Prov. Allah-Abad, Malva,Agra, gebirgig durch die Gebirge Windhya und Kin.ur;berühmt wegen der reichhaltigen Diamantgruben.
Beiidei'-Abassi, Gamron, oder Gamberun,Gumrun, Hafenstadt auf der persischen Küste, nördlichan der Straße von Ormus im Eingang in den persischenMeerbusen, 27° 18^ n. Br. 53° 46^ ö. L., mit etwa 3000Einw., Araber, Perser, Kurden, einige Armenier und Be-duinen. Von hier führt eine Straße 'durch einen natürli-chen Paß in das Herz von Persicn. Die Stadt steht aufeinem Abhang, der das Meer berührt. Im Sommer ist derOrt sehr ungesund. Sie war ehedem der berühmteste See-hafen und Stapelplatz für Persien, und hat noch immereinen lebhaften Verkehr arabischer und indischer Kaufleute;jetzt gehört sie dem Jman von Maskat. Die Ausfuhr be-steht in Woll-Shwals von Pezd, Tabak, Krapp, Nüssen,Pistazien, Mandeln!c.; die Einfuhr in Eisen, Stückgü-tern, indischen Tüchern, Porzellan, Farbholz, gegerbtemLeder, Salzsischen, Candis-Jucker, im Werth (1827) vonohngefähr 30,000 Pfd. Sterl.
Man rechnet hier gewöhnlich, wie in Maskat, nachMamudis zu 20 Gassas (Gass, Goz) Curant,63,826 der erster» auf eine köln. Mark f. Silber. Wertheines Mamudi — 6 Sgr. 7 Pf. preuß. — Auch rechnetman nach Schahis zu 10 Coz. Der Schah! ist eine sin-girte Münze, welche einen halben Mamudi oder 10 Gas-sas gilt.
1 Toman — 80Abassia2Mamudis Courant.
1 Abassi oder neuer Bassi — 2 Mamudis, —4 Schahis, — 40 Coz.
Alle einigermaßen bedeutende Käufe werden in Scha-his oder Chaets abgeschlossen; die Zahlungen gesche-hen aber in Abassis oder Doppel-Mamudis, wobei derWechsler (engl. Angaben zufolge) 7 bis 8 Proc. Provisionbekommt.
Von fremden Münzsorten kursiren besonders Du ra-ten und mexikanische Piaster. — Alle Gattungenvon Ducaten werden Zech inen genannt. Die venctiani-schen Zechinen (zum Unterschiede Venetians genannt,während alle übrigen Gubbers heißen) gelten ohngefähr2 Proc. mehr als die andern Ducatensorten.
Der Toman soll hier circa 24 Schillinge Sterlingwerth sein. Man vergleiche übrigens den Art. Persien.
Maaße und Sewichte.
ciingenmaaße. Die Guerze, Gueze, Gueseoder Guz, ein Ellenmaaß, ist 436 franz. Linien oder0,98334 Meter lang — 1,4747 preuß. Ellen. 93 Guzwerden — 100 engl. Pards gerechnet. — Ein zweites El-lenmaaß, derCovid, soll 428,8 franz. Linien oder 0,96033Meter lang sein.
Scmichle. Es giebt zwei verschiedene Arten vonMaunds. — Der Maund Tabri wird bei den Dro-guen, dem Zucker und dem Kupfer gebraucht und wird imHandel mit der engl. Faktorei hier zu 6°, Pfd. engl. av6. p. — 3,061 Kilogramm gerechnet, im Bazar aber nur
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