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LourbourA
des mittelländ. Meers, aus einem Theil derNieder-Provencegebildet, 601,960 Hectare» mit 373,003 Einw. Im W.scheidet es die Rhone vom Deport. Gard, im R. die Du-rance vom Deport. Baucluse, und im O. grenzt es an dasDeport. Bar. Es ist in die drei Deport. Marseille, Airund Arles getheilt, deren gleichnam. Hauptstädte, nebst derHafenstadt la Liotot, und Istros, Knrlixues, 'lorascon, 8alun,Lerro, Iloguevairo wegen ihrer Produkte, oder Industrie undHandel die bemerkenswerthesten Orte sind. Produkte sindhauptsächlich Oliven, vorzügliche Mandeln, Nüsse, Pistazien,Wein, viel Seide. Beträchtlich ist die Fischerei von Sar-dellen, Thunfischen und Korallen (an der Küste), die Fabrik-thätigkeit in Bereitung der Seife, Soda, Salz, Ammoniak,Weinessig, Leder, orientalischer Mützen und Messer. Haupt-stadt und Haupthandelsplatz istKarbe111o.
, eine Silbermünze^ in Algerien, s.
ebb. S. 34.
Stadt in Belgien, Prov. Luxemburg,in einer tiefen Schlucht der Ardennen, mit 3000 Einw.und beträchtlichem Handel und Niederlagen für Kolvnial-waaren.
eine zwar kleine, aber durch ihre großeBetriebsamkeit bedeutende Stadt in Frankreich, Departem.Moselle, Arrond. Metz, mit 2670 Einw., Leinwandbleichen,Wollspinnerei, vielen Gerbereien, Brauereien, Fabriken fürEisen- und Stahlwerkzeuge, Ammoniak, Leim, Thonpfeifen,Quincallerie, Strümpfe und Mützen.
O.-sur-Ker, alte, große und befe-stigte Seestadt in Frankreich, Deport. Pas-de-Calais, ander Mündung der Liane in den Kanal, mit einem leicht zu-gänglichen Hafen, der aus zwei weiten, durch ein schönesQuai verbundenen Bassins gebildet, und durch mehrereForts geschützt ist. Er gehört zu den geeignetsten HäfenFrankreichs zur Verbindung mit England nach London,Folkstone, Douvrcs, Rye und Ramsgate, wo jährlich gegen90,000 Reisende sich einschiffen. Die Fluth tritt in den Ha-fen 10 St. 40 M. Die Stadt hat 29,145 Ew., die Unter-Präfectur, mehrere fremde Konsulate (für England, Spa-nien, die Niederlande, Belgien, die Hansestädte, Schweden,Dänemark, die Bereinigten-Staaten), ein Civil-Tribunal,ein Handels-Tribunal, General-Handelsrath, Handelskam-mer, Zollamt, Syndik der Fischerei, königliche Schifffahrts-schule, Ober-Primärschule, Freischule für Zeichnen-Unter-richt, Freischule für Musik, Schule der Fischernetzstrickereifür arme Kinder, Gesellschaft für Ackerbau, Handel undKünste, mehrere Assekuranzen, verschiedene Seebäder, Rhe-derei- für Handel und Neu-Foundland-Fischerei, mehrereBankiershäuser, einen Bazar für die französische und englischeIndustrie, Entrepots der Kolonialwaaren, Salz, Genevrevon Holland, der verbotenen Kaufmannsgüter, viele Bier-brauereien, Salzrafsinerie, chemische Fabrik, beträchtlichenTransito-Handel mit Seide aus Italien nach England,Handel mit nordischem Hanf und Holz, Wein und Brannt-wein.
»nur?««»» die südwestlichste Insel der
Mascarenen, liegt SW. bei der Insel Mauritius oder Ile-«lo-Lmnoe, der Ostküste von der Insel Madagascar gegenüberim indischen Ozean, 213 QLieues mit 130,000 Einw., von
denen 72,000 Sklaven sind. Sie ist sehr gebirgig, aber vul-kanisch. Der höchste Berg ist ie kiton cko öleige, 1800 Tois.hoch, und nicht minder hoch die beiden Kuppen des llral,; üo8l. Paul, genannt 6ranä- und ketil-Oranck; in der Mittesteht der erloschene Vulkan Ie 6ros Korne nördlich, und dernoch thätige Ie kiton äe kournnise südlich. Von den Bergenfließen einige Flüsse herab in's Meer, die während der Re-genzeit bedeutend anschwellen. Das Klima ist gesund, ob-gleich heiß, und der Boden fruchtbar. Die Insel ist einge-theilt in die beiden Distrikte Du Vent und 8ou5 lo Vent, undin 11 Quartiere oder Communen. 8t.-Doms ist die Haupt-stadt, auf der Nordküste, mit einer Rhede; und die Stadt8t.-?aul, SW. davon 7 Lieues, auf der Westküste, an einergroßen Bucht, wo das Meer ruhiger und das Ankern etwassicherer ist, als bei der Hauptstadt, wo das Landen vermit-telst einer 80 Fuß weit in das Meer ragenden Hängebrückegeschieht. Die Küsten der Insel sind überhaupt steil undvon heftiger Brandung umbraust, in welcher das Landenunmöglich ist. — Die vorzüglichsten Produkte der Inselsind Kasse (ohngefähr 1,000,000 Kilon,, jährlich), Zucker(34,000,000 K.), Gewürznelken (6,000,000 K.), Cacav,Muskat, Tabak, viel Fische und sehr große Schildkröten.Die Einfuhr besteht besonders in Wein, Oel, Seife, Vieh,indischen Baumwollzeugen, Porzellan, Fayence, Eisenwaarenund Lurusgegenständen. Die Einfuhr nach Frankreich be-trug 1836: 16,743,899 Francs; die Ausfuhr Frankreichsnach Bourbo» 9,804,940 Frcs.; ein liefen 156 Schiffe von43,830 Tonnen, aus fuhren 149 Schiffe von 43,483 Tonnen.Im erste» Vierteljahr 1846 betrug die Einfuhr aus franzö-sischen Häfen und Europa 1,834,520 Frcs., aus französi-schen Kolonien und von französischer Fischerei 169,341, vonfremden Waaren 388,352, zusammen 2,312,213 Francs.Die Ausfuhr von Erzeugnissen der Kolonie belief sich auf4,696,233 , und der wieder ausgeführten Waaren auf217,472 Frcs.
Münzen und llechnungsmeise.
Gesetzmäßig brauchen die Behörden den Franc zu 10Centimes. Die am meisten im Umlauf befindliche Münzeist der gestempelte Sou (8on innre,»e), eine Kupfer-münze, 3 Kolonial-Sous. Der letztere ist eine bloßeRcchnungsmünze. Im Großhandel rechnet man gewöhnlichnach spanischen und mejicanischen Piastern oder Dollars zu100 Cents, — 662/z 8ous mnrgues, — 200 Kolonial-Sous,im Werth von 1 Thlr. 13 Sgr. 4,930 Pf. preuß., -- 2 Fl.31 Kr. 3,782 Ps. im 24-/2 Guldenfuß,-^2 Fl. 4 Kr. 0,124Pf. im 20 Guldenfuß.
He»»» I»«>, I , alte Stadt in
Frankreich, Depart. Allier, Arrond. Moulins, in einemThal, mit 2973 Einw., berühmten warmen Bädern, undbeträchtlichem Viehhandel nach Paris und London, und denbeträchtlichen Ruinen des Stammschlosses und HausesBourbon.
Hauptstadt des gleichnam.Depart. und Arrond. in Frankreich, am Flüßchen Pon, mit6769 Ew., der Präfectur, dem Civil-Tribunal, einem dal-iege roxul und einer Normal-Schule, mehreren Brauereienund Handel.
»«urlrviii'K, Stadt in Frankreich, Dep. Nord,