Calcutta
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Calicut
Körner- oder tzohlmaaß.
4 Khaonks — 1 Raik oder 19>/,2 Pfd. Handelsgewicht.
4 Raiks — 1 Pallie, — 9,08 Pfd. av. du poid.
20 Pallies ---1 Soallie.
16 Soallies — 1 Khahoon oder 40 Bazar-Maunds.tangenmaaß.
Z Gerstenkörner (Barley Corns » Vz Zoll) oder Iows ---1 Finger.
4 Finger — einer Hand.
3 Hände — einer Spanne.
2 Spannen ---- einen Ellenbogen (Cubit) oder Arm von 18Zollen.
4 Cubits oder Ellenbogen — 1 Faden.
1900 Faden —1 Coß, — 1 engl. Meile, 1 Furlong (oder
220 engl. Parks) — 3 Maaßruthen und 3>// Pard.Zeugmaaß.
3 Jorbes — 1 Angulla.
3 Angulla — 1 Gheriah.
8 Gheriahs — 1 Haut oder Cubit.
2 Hauts — 1 Guz oder Göss, — 1 Park.Mchenmaaß.
8 Cubits oder Hautsi /1 Quadrat-ChittackLänge xmit 4 inl l oder 48 englische
die Breite. ) i QSchuh.
16 Chittacks---1 Cottah.
20 Cottahs — 1 Biggah oder 14,440 QSchuh.3'/2 Biggahs — 1 engl. Acker.
Stückgüter oder zählende Güter werden berechnetnach 8 Particulars — 1 Gunda, 4 Gundas oder 20 Parti-culars — 1 Koorje oder Corge.
Die C o m m i ssi o n s g e b ü h r e n sind sehr verschieden:beim Kauf und Verkauf von Kaufmannsgütern und aufeingetriebene Schuldforderungen 8 Proc.; beim Kauf undVerkauf oder Verschiffung von Gold, Diamanten, Juwelen,Perlen und anderen Edelsteinen 1 Proc.; beim Kauf undVerkauf oder Verschiffung von Indigo, Seide und Opium2V2 Proc.; auf consignirte Güter 1/2 Proc.; auf Geldvor-schüffe, wo die gesetzlichen Gebühren nicht mehr als 8 Proc.betragen, auf Verbürgung für Wechsel rc., auf Schiffsbe-frachtung für dritte Personen, für Güterverwaltung, Vor-schüsse auf Schiffe, für kaufmännischeKreditbriefe, auf Verfol-gung von Schuldforderungen, für Delcredere !c. 2>/z Proc.;für Testamentsvollstreckung und Vermögensverwaltung 8Proc.; für Abmachung von Versicherungen und Einziehungvon Rückprämien, für Besorgung von Rimessen, Kauf undVerkauf von Wechseln, auf nicht bezahlte, notirte oder pro-testirte Wechsel 1 Proc.
Die Hauptartikel der Ausfuhr von Calcutta sindIndigo, Opium, Zucker, Seide, Salpeter, Reis, Häute,Baumwolle, Baumwollwaaren, Rum, Kastoröl. DerWerth der Ausfuhr von Opium betrug z. B. nach China,Singapore, Penang, Batavia, Pegu, Elsewhern 1830/31:7069, 1840/41- 17,386, 1841/42: 19,172 Kisten; die Aus-fuhr von Indigo nach Großbritannien, Frankreich, Nord-Amerika, Arabien und dem persischen Meerbusen, Bombay,Schweden, Bremen, Elsewhern 1830/31: 9,444241>/2,1840/41: 8,601887>/2, 1841/42: 9,077318'/,0 Pfund, und
die Ausfuhr von Zucker 1830/31: 21,941882°/«, 1840/41:146,878981 >2/3-, 1841/42: 123,001726-/z2 Pfd. — DieEinfuhr in Calcutta besteht hauptsächlich in englischenManufakturwaaren und Twist, Bullion, Kupfer, Zinn,Blei, Eisen u. anderen Metallen, Wein, Spiritus, Ale undBier, Kasse, Kohlen, Korallen, Glas ic. — Der auswär-tige Handel Calcuttas erstreckt sich nach Groß-Britannien,Frankreich, Demerara, Berbice, Nord-Amerika, Madras,Ceylon, den Maldiven nebst Lakkediven, Malabar, dem ara-bischen und persischen Meerbusen, Singapore, Penang undMalakka, China, Neu-Holland, Java, Sumatra, Pegu,Mauritius, Bourbon, dem Cap und St.-Helena, Manilla,Hamburg, Bremen, Genua, Chittagong, Neu-Seeland.
Ueber die zu Calcutta bestehenden Banken sieheS. 291.
Calcutta wechselt auf Bombay und auf Madras,ä 30 Tage nach Sicht auf 100 Compagnie-Rupien; aufMejico, d 3 bis 6 Monate Sicht auf 100 Piaster; aufLondon, Bordeaux, Paris rc. L 6 Monate Sicht.
Calderilla, heißt in Spanien die Kupfermünze.
Kalfatern, Kalfatern, Kalfaten, heißt dieleck gewordenen Schiffe mittelst Hanf, Pech und Theer wie-der wasserdicht machen.
Caliatur-Holz, s. Sandelholz.
Calicut, indisch KaliIiodu, Hauptstadt der ProvinzMalabar in der englisch-ostindischen Präsidentschaft Madras,am indischen Meer, mit einem Kastell und etwa 23,000 Ew.,die einen ziemlich wichtigen und lebhaften Handel treiben.Nach der ersten Umschiffung des Vorgebirges der gutenHoffnung landete am 18. Mai 1498 Vasco de Gamahier zuerst.
Calicut rechnet, wie Bombay, nach Rupien zu 16Annas, oder nach Rupien zu 4 Quartos ü lOOReesoder Vis. Von diesen Rupien machen 21,893 Stück eineköln. Mark sein Silber aus, und der Werth eines Stückesist: 19 Sgr. 3-/2 Pf. preuß. Cur. --- 1 Schilt. 11-/, Pfd.Sterl. Jetzt gilt die seit dem 1. Scptbr. 1833 eingeführteCompagnie-Rupie (s. Bombay u. Calcutta).
Wirklich ausgeprägte Münzen sind die Rupie,der Fanam und der Tar. Der Fanam ist eine kleineGoldmünze, mit einer beträchtlichen Beimischung von Sil-ber und Kupfer; die in Bombay angestellten Untersuchungenfanden sie aus 82>/2 Theilen Gold, 29 Theilen Silber und171/2 Theilen Kupfer bestehend, und 6 Pence Sterl. werth.
— Man rechnet 3 Fanams -- 1 Rupie. — Der Tar isteine kleine Silbermünze; man rechnet 16 Tars oder Vis
— 1 Fanam, also 80 Tars — 1 Rupie.
Von den hiesigen Rupien werden 3/2 --- 1 Sternpa-gode, 3>/j — 1 Pagode von Porto-Novo, 16—1 Mohurd'orvon Bombay gerechnet.
küMMiuuiß. Der Covid ist 18 engl. Zoll — 202,671franz. Linien, der Guz 282,/ c„gl. Zoll ^ 319,770 franz.Linien lang.
Senncht. Der Candy hat 20 Maunds i> 100 P 0 l S.Der Maund, dessen sich die Engländer bedienen, wiegt 30Pfund engl. »von- da poüls — 13,608 Kilogramm, — 16Secrs 1,1 Chittacks der bengal. Faktorei, --- 1 Maund 1
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