Dänemark
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Dänemark
1839 ist das dänische Pfd. ---- 80» französische Gramm. —16 dänische Pfd. — 1 LieSpfund, 20 Liespfd. — 1 Schiffs-psund; 1 Centner — 100 Pfd., 1 Pfd. — 32 Loth, 1 Loth— 4 Quentin, — 16 Ort.
Sold- und Subeigewicht ist das köln. Gewicht; 17 Pfd.köln. ----- 16 dän. Pfd. Die übliche Eintheilung des Pfundesist 1 Pfd. dänisch -- 2 Mark-, 1 Mark -- 16 Loth, ----- 24Karat, — 64 Quentin, ^ 96 Gran, 236 Ort, — 288Grän. — Verarbeitetes Silber soll 13>/z Loth fein halten,und wird mit 3 Thürmen gestempelt.
Das Medlänaigeiittchl wird zu den Apotyekerwaaren, je-doch nicht bei deren Verkauf im Großen, gebraucht. 1 Pfd.Medicinalgewicht-^0,718 dänische Pfd., oder ohngefähr 23Loth, und wird eingetheilt in 16 Unzen, — 96 Drachmen,--- 288 Skrupel, --- 3760 Gran.
2) In den Herzogthümern Schleswig und Hol-stein ist das Verhältniß des Maaßes und Gewichtes, weildie verschiedenen Bestimmungen aus verschiedenen Systemenentlehnt sind. Die Verordnungen vom 23. April, 2. und26. Mai 1768, 13. Febr. und 2. Decbr. 1769 verfügen dieEinführung des d än isch e n K o r n m a a ß e s in den Her-zogthümern, des lübschen Handelögewichts, deskölnischen Gold- und Silbergewichts, des gewöhn-lichen Medicinalgewichts bei allem Verkauf en ckotrnl,deshamburgerMaaßesfür flüssige Waaren, und derhamburgerElle. — Die Stadt Alton« darf nach derkönigl. Resolution vom 27. Aug. 1768 das HamburgerMaaß und Gewicht brauchen. Im herzogthum Lauen-burg ist das lübsche Handelsgewicht, dielübscheElle, der lübsche(— dem ratzeburger) und der kalen -bergerFuß gebräuchlich.
Die in Schleswig undHolstein gebräuchliche Hambur-ger Elle ist —234 paris. Linien. Der sogenannte schleswig-holsteinische Fuß ist — 127 paris. Linien, — 0,913078dän. Fuß, — 0,28649 Metres, ----- 0,93993 engl. Fuß. —1 lübscher Fuß ^ 129 paris. Linien,---0,927 dänische Fuß;1 lübsche Elle — 233,8 paris. Linien, — 1,839 dän. Fuß;1 kalenbcrger Fuß — 129,9 par. Linien — "/,z dän. oder0,9339 dän. Fuß. — 1 Ruthe ist gewöhnlich — 8 schles-wig-holsteinsche Ellen (in einigen Gegenden auch — 9 El-len). — IMeile in Schleswig und Holstein wird zu 192»Ruthen, b 8 Ellen, gerechnet, also 12,226 Meilen --- 1 Me-ridiangrad. Nach einer Bekanntmachung des Gen.-Iollk.und Commerzkoll. vom 31. Decbr. 1838 ist der Unterschieddes dänischen und schleswig-Holstein. Maaßes im Zoll sobestimmt:
100 Fuß dänisch — 109>/2 Fuß schleswig-Holstein.lOO QFuß - ---120 OFuß - ^ -
100 Kubikfuß- — 1311/2 Kubikfuß - -
100 Pott - ----- 106,2/z Quart - -
100 Pfund - ---103 Pfund - .
Im Mchemnaaß herrscht die größte Verschiedenheit inden verschiedenen Gegenden. So hat auf der Geest eineTonneLand 240, 260, 300, auch 320 Quadrat-Ruthen;die Steuer-Tonne ist — 260 Quadrat-Ruthen; inAngeln ist ein Heitscheffel (Byskop) — 864 QRuthen,und eine Tonne — 320 QRuthen. Im Amt Bredstedthält ein Dem« t Marschland 180 QRuthen, und ein Demat
Geestland 300 QRuthen; in der Tonderschen Marsch undauf der Insel Silt der Demat — 180 QRuthen, die Ruthe---9 Ellen; auf der Tonderschen Geest gewöhnlich eineTonne — 240, und ein Demat — 180 QRuthen, die Ruche
— 9 Ellen; auf den Halligen ein Demat — 432, und inStapelholm — 360 QRuthen; in Eiderstedt ein DematMarschland — 216, ein Demat Geestland —324 QRuthen.
Auf der Insel Fehmern wird nach Drömtsaat gerechnet, unddiese in 12 Scheffelsaat getheilt; die Größe einer Scheffel-saat wechselt zwischen 28 und30QRuthen, wird überdurch-schnittlich zu 36 QR., also eine Drömtsaat zu 432 QN.,gerechnet. Im Süderdithmarschen ist ein Morgen Marsch-land --- 13 Scheffeln a 4» QR., ----- 600 QR.; nach demkleinen Landmaaß ist im Norderdithmarschen ein MorgenMarsch- oder Wiesenland 600 QR., nach dem großenLandmaaß — 480 QR., die Ruthe — 9 Ellen. Im Dith-marschen ist überall auf der Geest ein Morgen Ackerland —
230 QR., die Ruthe — 9 Ellen; in der Gegend um Glück-stadt dagegen 1 Morgen —360QR., in der Wilster-Marsch
----- 430 QR. In der letzter» Gegend ist die QRuthe nur ^60 QFuß. Die königl. Domänen sind nach Tonnenzahl,die Tonne durchschnittlich zu 320 QR., in der Grafschaft ^Ranzau zu 361>/2 QR., die Ruthe zu 17 QFuß, parcellirt.
Der Pflug ist ein Landmaaß, nach dem die ordent-liche Contribution erhoben wird; er ist also der TonneHactkorn in Dänemark ähnlich, aber größer und unbe-stimmter als diese. Auf der Geest kann nicht einmal dieohngefähre Größe des Pfluges angegeben werden; dagegenin der Marsch, d. h. außerhalb der beiden Dithmarschen istdas Pflug-Areal bestimmter; in der Londernschen Marschz. B. beträgt es 72, in Eiderstedt 60 Demat. Nach derVerordnung vom 3t. December 1800 sollen in dem neuerenKögen auf einen Pflug 24 Morgen 48 Demat, und in zwei-felhaften Fällen 100 Tonnen auf einen Pflug gerechnetwerden.
Bei dem Steueransatz ist die Steuertonne — 260 QR.gebräuchlich. Dies ist der Maaßstab der 1802 angeordnetenGrund - und Benutzungssteuer und des Ansatzes sämmtlicherGrundstücke in den Herzogthümern Schleswig und Holsteinzur Bankhaft im I. 1813.
Das Maaß für Korn frucht ist in Schleswig undHolstein die dänische Meßtonne — 8 Scheffel, —32Viertel oder in einigen Gegenden Spint genannt, ------ 64
Achtel. Flüssige Waaren werden mit dem HamburgerMaaß gemessen. Von Wein, Branntwein, Oel !c. ist alsoein Faß ----- 2 Pipen, — 4 Oxhost, — 6 Ahm, — 24 Anker,
— 120 Viertel, — 240 Stübchen, — 480 Kannen, ----960 Quartieren oder Flaschen, — 1920 Oesel; 16 Holstein.Kannen sind — 18 dän. Kannen. — Bier und Essigwerden nach Tonnen gemessen, 1 Tonne — 3>/z Anker, >
— 32 Stübchen, — 64 Kannen, — 128 Flaschen, — 286Plank, 8840 paris. Kubikzoll, ----- 0,8824 dän. Bier- itonnen, aber in anderen Gegenden sind größere Tonnen zu i48 Stübchen, — 96 Kannen gebräuchlich. Branntwein >und Oel werden zuweilen nach der kleineren Tonne » 64Kannen berechnet; 3 kleine Tonnen — 4 Ahm. — Ein Ischleswig-holstein. Ahm ist — 7300 paris. Kubikzoll, ----- I0,9678 dän. Ahm, ----- 144,8061 Litres.
Nach dem eingeführten lübschen HandelLge-