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Zweiter Band. H - Z.
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Malmedy

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Malta

1einsachePistole,seit1772geprägt--^ 6 l.!K. 8Vin.

^ einfache Goldpist., vor 1772 -^ alte Quadruple, vor 1772 -

t neue - seit 1772 ,

1 alter Goldpiaster (Durillo)vor 1772 -

1 Provinzial-i'eseta1 I'esetn mejicana^ lieales üeVellon

--6 „10 „

— 24 „ 3Luelil. 8 Din.

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Maaße und Vewichle.

Ellenmaaß. Die 6 an na (Elle) hat 8 kalmos a 4^uarUIIos, und eine Länge von 693,313 franz. Linien, —1,864 Meter, — 1,873 castil. Varas.

Getreidemaaß. Die Luartera hat 6 Oarcellas ä 6Ilmullas, u. enthält 3628>/4 franz. Kubikzoll, — 71,971 Liter,1,3133 castil. 1'anegas.

weimnaaß ist die L n a e ta , — 3,888 Liter. 26 tlusrtaswachen 1 Larxa, welche in 4 Luartlnes getheilt wird; 1^aarUn hat ü'/z Luattas, — 1,6732 castil. Oantaras, —^Ol>/,„ pariser Kubikzoll, — 27 Liter. 3 Luarilaes von^iallorca ^ 21'^ Luartlnes von Barcelona.

Das vranntweinmaaß ist derselbe Luartin, in 64 Theile

Setheilt.

Lelmaaß. Die Manna hat 4 Luartanos oder Lortanes^ 3 kotnlos; gewöhnlich 107 mallork. Luartanos — 103 ca-Ealon. Luartanos; also 1 mallork. Luartano —4,043 Liter; —^epjpa, nach welcher die Preise notirt werden, enthält108 Luartanos, und kommt in Hamburg zu ohngefähr 810^ld. aus und im Gewicht zu 963 mallork. Likras. Auf eine^chiffslast werden 4 ?ipss gerechnet.— Der Dellejo oderist ein Gebinde, entweder zu 12 oder mehr Luartanos.Handelsgewicht. Dertzuintal oder Lantaro(Centner)hat 4 4rrodas a 26 Ilololos (Pfunde) »12 Ooras (Unzen),within 104 llololos, --- 41,608 Kilogr., — 902/z castilian.I'ibeaz. Gebräuchlich ist auch der Lsntaro bsrbaresco von100 kotolos, — 40 Kilogr., — 86,93 castil. Llbras. Uebri-bens sind die Angaben über dies Gewicht sehr verschieden.

sollen 100 Itololos -—42,01 Kilogr., -- 91-/,« castil.h>be»z aber auch 100 Ilotolos oder Llbras — 40'/z Kilogr.,882/2 castil. Llbras sein. Diese Verschiedenheit deutet aufE'ne verschiedene Schwere des Gewichts in verschiedenen Or-— z Ouilltalos oder 312 Ilotolos machen 1 Larga(Last).

Malmedy, Kreisstadt in Preußen, RegierungsbezirkZachen, an der Warze, mit 3000 Einw.; berühmt durch^>ne vorzüglichen und vielen Gerbereien, hat auch Leim-Oad Potaschsiederei, Tuch- und Preßspähne-Fabriken.

, feste Stadt und Seehafen in Frankreich,/"P. Jile-Vilaine, an der Mündung der Rance, auf der mitein festen Lande durch einen Damm verbundenen Inselmit 10,100 Einw. / die Fischerei, Schifffahrt, Schiff-en und Handel treiben. Die Stadt hat eine Unter-Prä-Eor, einige fremde Consulate, ein Civil- und ein Handels-Wbunal, Handelskammer, Generalrath für Manufakturen,»llamt, See- und Feuer-Affekuranzen, mehrere Bankge-^äfte, Eisen- und Kupfergießerei mit einer Maschinenbau-werkstatt, regelmäßige Dampfschifffahrt-Verbindungen mit

Havre, Jersey und Guernsey, Seebad (seit 1840), Entrepotfür Kolonialwaaren und Salz. Auch werden hier Schiffenach Indien und zum Wallsischfang gerüstet. Der Hafenist mit schonen Quais eingefaßt und für Handel und Schiff-fahrt wichtig, sicher, bequem und sehr belebt, aber der Ein-gang schwierig. In der Flut steigt das Wasser 13 Metresüber den Stand des niedrigen Wassers.

Malta, eine den Engländern seit 18.00 gehörige Inselim mittelländ. Meer, südlich von Sicilien, von dem es nichtweit entfernt liegt, 8 QM. groß mit 120,000 Ew. Sie be-steht meistens aus einem nur dünn mit Erde bedeckten Fel-sen, und ein Theil dieser Erde ist mit schweren Kosten vonSicilien herüber gebracht worden; da man aber vielen Fleißauf den Anbau verwendet, so bringt sie treffliche Früchte undnamentlich viel Baumwolle. Der Hafen bei la Valetta, derstark befestigten Hauptstadt, ist auf der NOküste und einer derschönsten in der Welt. Die Stadt besteht aus fünf Theilen,von denen jeder eine Festung bildet; nämlich: la Valetta oderLitt» nuova, Litt» vittorlosa, Lengloa, Durmola, den Vorstäd-ten la plorlana und Lottonera, mit 35,000 Ew. Der Hafenist zweifach und besteht aus dem porto-l-ranlle und dem Dort»ü! Karr» llluscetto.

Die Lage, der treffliche Hafen und die große FestigkeitMaltas machen dieselbe zu einer bewundernswerthen Sta-tion zur Ausbesserung und Verproviantirung von Kriegs-und Handelsschiffen, so wie für die Dampfschifffahrt zwischenAlexandrien, den ionischen Inseln, Konstantinopcl, Englandund Frankreich. Im Hafen steht die Quarantäne und einLazareth. Der Handel so wie die Baumwoll- und Seiden-weberei ist beträchtlich.

Rechnung und Münzen.

Man rechnete früher nach Scudizu 12 Tari s 20Gram', und 25 Scudi betragen eine köln. Mark fein Silber,wonach der Werth des Scudo 16 Sgr. 10 Pf. preuß. Curt.ist; seit 1825 aber gesetzlich nach Pfund Sterling zu 20Schillingen -> 12 Pence Sterl., wie in England.

Die Eintheilung und das Verhältniß sämmt-licher bisherigen malteser Rechnungsmünzensind folgende:

§ er

- V Z

S

L.

c-)

v»

(77

2

s.

1

2'/-

30

60

600

3600

1

12

24

240

1440

1

2

20

120

1

10

60

1

6

Wirkliche, unter den Malteser-Rittern (bis ohnge-sähr 1800) geprägte, Nationalmünzen:

In Gold: Dopple imove (neue Pistolen) zu 10, dergl.doppelte zu 20, und halbe zu 3 Sculll, und 201/4 bis20>/2 Karat fein.

In Silber: Oncle zu 2'/z und halbe dergl. zu 1>/,Lenäi. — Einfache und doppelte Scuäi. — Stücke zu1, 2, 4 und 6 Isri. — Die Oncio sind 13 Loth 3 bis 6Grän,die 8cuäi 11 Loth 14 Grän, die lari 10 Loth 16 Gränfein.