Band 
Zweiter Band. H - Z.
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247
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Manual

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Marburg

Oelmaaß. Der Ilkogxlo enthält 29,43 alte engt. Gallons«der 117 franz. Liter oder neue I'ime, am Gewicht — 320hiesige Inbdro (Pfd).

lveimnaaß. Der'Suxlio — 60 Doccali, — 84,682 Liter»der neuen Limo.

tzandelszcniicht. Der llubdio hat 28 Liiere (Pfund)ö 12 Oace ä 12 Denar, ä 24 Orani. — Die Dibdra (Pfund)Wiegt 310,829 franz. Gramm, oder 6460,84 holl. As.

Sold- und Silbergcwicht war das alte mailänder.

Manual, einer der vielen Namen für das Memo-rial; s. d. Art. Buch halten und Memorial.

Manufakturen, Manufakturhandel, s. denArt. Fabriken.

AI«»»» eigenhändig. Man hängte diese

Dorte ehemals häufig der Namensunterschrift an, um da-durch auszudrücken, daß dieselbe wirklich von der Hand desdamit Bezeichneten geschrieben sei, und kürzte sie ab indi- pp. Dieser Gebrauch ist jetzt fast ganz verschwunden.

Hafenstadt auf der Insel Cuba, imSW. der Südküste, 20° 19' 28" n. Br. 70° 80' w. L. vonEadix, mit 3800 Einw., einer ziemlich sicheren Rhede. DerPlatz hat seit 1827, wo er fremden Schiffen geöffnet wurde,durch den Handel gewonnen. Im Jahr 1827 betrug dieEinfuhr 68,878, 1836: 214,020, die Ausfuhr 1827: 33,619,1836: 192,181, 1842: 170,984 Piaster (Dollars) und 1842diesen 66 Schiffe von 8483 Tonnen ein.

Maon, s. Maund.

Marabouts, heißen Schmuckfedern, die aus Süd-Amerika nach Europa kommen und höchst wahrscheinlichdwm amerikanischen Strauß herrühren. Sie sind den ge-wöhnlichen Straußenfedern sehr ähnlich, nur haben sie nochbaumartige Nebenfedern. Man macht sie auch künstlich ausd^u Flaumfedern des Truthahns nach.

AI»»-»«?»)I,«, befestigte Hauptstadt der gleichnam.Prov. ja Venezuela, am Westgestade des Kanals, wodurchd^ gleichnam. große See und Meerbusen mit einander ver-danken werden, mit etwa 12,000 Einw., mehreren öffent-d'chen und besonders einer Schifffahrtsschule, Schiffswerften

sehr lebhaftem Handel, in dem die Landesprodukte Cacao,^ffe, Zucker, Cocosnüsse, Baumwolle, Gelbholz, Copahu-^°dz, Sarseparill ausgeführt werden. Vorzüglich lebhaft^ der Verkehr mit den dänischen, schwedischen und hollän-dischen Inseln Westindiens, so wie mit Frankreich (durch einwanzösisches Handelshaus). Ohngeachtet der Eingang desBusens wegen einer Sandbank und der heftigen Strömungschwierig ist, so ist M. doch der Stapelplatz für die Produktew Provinzen Maracaybo, Merida, Trujillo. Die Stadt ist

Sitz eines französ. Consular-Agenten und der Direktion^ französ. Venezuela-Handelsgesellschaft.

, 8an Imis äo I9oronlwm, Hauptstadt^ gleichnam. Provinz Brasiliens, mit einer nicht genauKannten Einwohnerzahl, die von 12 bis 30,000 angegeben^wd. Sie liegt auf der Westküste der gleichnam. ange-chwemmten Insel, hat ziemlich gut gebaute Häuser, einenchr besuchten Hafen, und wurde von einer französ. Kolonie^gründet. Der Handel ist beträchtlich, denn die Stadtsuhrt im Durchschnitt jährlich 70,000 große Ballen Baum-

wolle (jeden zu 180 Pfd.) und außerdem eine große MengeReis, Häute, Farbehölzer rc. aus. Die Kaufleute sindtheils Brasilianer, theils Engländer, theils auch Nord-Amerikaner.

Rechnung, Münzen, Mchselangelegenheiten, Maaße undGewichte wie in ganz Brasilien.

, Illarasguin, ein sehr feiner italieni-scher Likör, den man erhält, wenn die Mahalebkirschen (dieFrüchte von Drunus ölalialed) zerstoßen und mit dem gleichenGewicht von Honig in Gährung gesetzt werden, worauf derGeist abgezogen (destillirt), rectificirt, einJahr lang gelagertund dann noch zweimal destillirt wird. Um nun aus diesemwohlriechenden Spiritus den Maraschino zu bereiten, löstman eine gleiche Gewichtsmenge des feinsten Zuckers inWasser auf, klärt dann mit Eiweiß, gießt diesen Syrupdurch Flanell und setzt dann den Spiritus hinzu. Daraufmuß das Ganze wieder ein Jahr lagern, ehe es zum Ver-brauch kommen kann. Der Maraschino kommt aus Italienin runden, mit Bast umstrickten Flaschen. Ziemlich gutnachgemacht kann er werden, wenn man 4 Pfund saureKirschen mit den Kernen zerstößt und mit 3 Pfund frischenOrangeblüthen und Pfund frischen Himbeeren in eineDestillirblase bringt. Man gießt dann 12 dresdner KannenSpiritus von 90 Proc. Trolles nebst 4 Kannen Wasserdarüber, und zieht 10 Kannen ab. Zu jeder Kanne des ge-wonnenen Destillats setzt man 1 Pfund mit 40 bis 48 Proc.Wasser verdünnte feinste Raffinade.

Maravedi, eine spanische Rechnüngs- und wirklichgeprägte Münze verschiedener Art. Sie ist ursprünglicheine arabische Münze, und wurde, als 711 die Araber inSpanien eindrangen, von ihnen in ihren neuen Besitzungeneingeführt, von wo sie sich späterhin über ganz Spanienverbreitete. Die Maravedis waren theils in Gold, theilsin Silber ausgeprägt. Ihr ursprünglicher Werth ist unbe-kannt, jedoch weiß man, daß es spanische noch vor 1233goldene 16karatige M. unter dem Namen Illaraveäls bue-nos, und silberne 14«/glöthige 19. -le k>Iow und 4löthige>1. äe Vollem gegeben hat. Seit 1474 wurde der dlaraveäiäo Vellon in Kupfer ausgeprägt, und der 19. <lo I'latawurde nach und nach zu einer eingebildeten Münze. Ge-genwärtig hat man fünf verschiedene Gattungen der I9ora-veäis, s. den Art. Spanien.

Stadt in Spanien, General-CapitanatGranada, am mittelländ. Meer, WSW. bei Malaga, mit3000 Einw., einem wichtigen Hafen, Eisenfabriken, Handelmit Wein, Früchten, Salz, Bergbau auf Kupfer (durcheine Gesellschaft betrieben), Fischerei.

Marburg, Hauptstadt der Provinz Oberhessen inKur-Hessen, an der Lahn, mit 7800 Einwohner», dieStrumpfweberei und Gerberei treiben und Pfeifen und Ta-bak liefern.

Münzen, llechnnng, Lüngenmaaße und Medieinalgewichtwie in Kassel.

Selreidemaaß. Das Malter hat 4 Mötten -> 4 WestenL 4 Vierling oder Scftcr ä 4 Mäßchen. Die Mötte ent-hält 8232 franz. Kubikzoll oder 103,784 Liter.

/lüssigkeitsmallß. Die Ohm hat 80 Maaß; die Maaß93,324 franz. Kubikzoll oder 1,88121 Liter.

Handelsgcwichi ist das frankfurter.