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Zweiter Band. H - Z.
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Dlsrtinilsus

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bedeutend. Ia 7 rillite, unweit St.-?!orre, mit 4000 Einw.,hat einen schönen Hafen und Handel.

Münzen, Rechnung, Maaß und Gewicht sind gesetzlich diefranzösischen, seit einem Regierungsbefehl vom 30. August182«. Der französische Franc ist die einzige gesetzmäßigeMünz-Einhcit, und jede Rechnung in dem früher gebräuch-lichen Colonial-lnrre verboten; indessen sind die neuerenfranzösischen Münzen, nach dem Münzfuß von 1803, in ih-rem Nennwerth zugelassen, eben so die älteren in demselbenWerth wie in Frankreich. Sie sind auch sehr gesucht.Die Geltung der umlaufenden und unverletzten fremdenMünzen, wen» sie nicht mehr als 1 Proc. ihres eigentlichenGewichts verloren haben, ist durch einen Tarif bestimmt;nämlich:

In Gold: Englische Guineen; Feingehalt 0,917Gramm;

Gewicht 8,3802 Gramm; für 26 Francs 47Centimes. — Englische Sovereigns; Feinge-halt 0,917 Gramm; Gewicht 7,9808 Gramm;für 23 Frcs. 20 Centimes.

Portugalöser (portugiesische Lisboninen); Fein-gehalt 0,917 Gramm; Gewicht 14,334Gramm; für 48 Frcs. 28 Centimes.

Spanische Quadrupeln (seit 1786); Feingehalt0,878 Gramm; Gewicht 27,048 Gramm; für81 FrcS. 81 Centimes.

InSilber: Spanische Piaster; Feingehalt 0,896Gramm; Gewicht 26,980 Gramm; für 8FrcS. 40 Centimes. >/r-, >/->-, >/«-,

'/>«-, V-o-Piaster (koales äe Vellon) nachVerhältniß.

Frühere Rechnungsmünze, nach der gesetzlichen Bestim-mung von 1817, war:

1) AufMartinique: 180 Colonial-Livres —100Francs.

2) AufGuadeloupe: 188 Kolonial-Livres —100Francs.

Das Kolonial-Livreist— 20 Laus ä 12 Dealer!,aber in verschiedener Währung, von der auch der frühereMünz-Larif abhing, nämlich:

auf auf

Martinique: Guadeloupe:

1 stanz. Louksd'or (24 Livres) --- 42-/„ — 43'/, Kol.-Livr.1 » 20-Francs-Stück - 36, - 37 - -

1 span. Quadrupel (Onr») -146'/,, -ISO - -

1 stanz. Neuthaler (6 Livres) - 10>/„ - 10'/, - -

1 - 8-Francs-Stück - 9, - 9>/, - -

1 unbeschnittener span. Piaster - 9'/,, - 10 - -

(Oouräe votiere).

Nach der köln. Mark fein Silber gerechnet, machen 1solche Ol'/, Kolonial-Livres von Martinique, oder 97'/,Kolonial-Livres von Guadeloupe; also 1 Kolonial-Livrevon Martinique — 4 Sgr. 8 >/z Pf. preuß., — 18 Kr. 2 >/,Pf. im 24>/2-Guldenfuß, -- 12 Kr. 2«/, Pf., ---- 88 -/, Cen-times, — 8 >/, Pence Sterl. — 1 Kolonial-Livre von Gua-deloupe — 4 Sgr. 3»/,o Pf. preuß., — 18 Kr. '/- Pf- imS 4 >/ 2 -Guldrnfuß, — 12 Kr. 1'/, Pf- im 20-Guldenfuß, -----84 '/,7 Centimes, ---- 8 °/,» Pence Sterl.

Silber-Scheidemünze (Billon) war früher sehrgesucht. Ein 6 -Liard-Stück galt gewöhnlich 2'/z 8 ous;außerdem hatte man die singirte Münze Lscolin (Schilling)"18 8 ous. Jetzt ist nur die sogenannte schwarzeundgestempelte (noice et ü'etompee) Scheidemünze, 1 Stück— 16'/, Centimes, erlaubt, jede fremde in Kupfer oder Bil-lon verboten.

Der CurS wird in vorkommenden Fällen auf Parisund die französischen Seehandelsplätze in Francs notirt nachProcenten Gewinn oder Verlust. — Das Wechsel rechtist das französische.

Die alten französischen Maaße und Gewichte warenfrüher hier gebräuchlich, aber von diesen verschieden, fol-gende:

tiinMmaaß. Die 4une — 44 alte pariser Zoll, — 828pariser Linien, — 1,19108 Meter.

Mdmaaß. Der 60 , ce — 10,000 Q.-Schritte (?asCarres), — 122 pariser Q.-Fuß, — 129,26 stanz. Aren aufMartinique; 90,000 pariser QFuß, — 94,97 stanz. Arenauf Guadeloupe und den andern französ. Inseln. Der ?as(Schritt) hatte auf Martinique 3>/z alte pariser Fuß,auf Guadeloupe und den übrigen stanz, westind. Inseln3 alte pariser Fuß.

Hohlinaaß für trockene Dinge war der liarii, in >/„ '/»>/, getheilt. Auf Martinique hatte er 86 I'ols, ----104,31 Liter, — 8288'/, pariser Kubikzoll; auf Guade-loupe 82 Lot-, — 96,86 Liter, — 4882«/, pariser Kubik-zoll. — Der llol wurde eingetheilt in 2 alte pariser Mutess 2 lllwpines d 2 ltoguilles ö 2 4Iuces, r> 2 Demi-^Iuces,1,8626 Liter, — 93»/lo pariser Kubikzoll. — Der Iier?onhat 68 Gallons. Der alte engl. Wein-Gallon, der auchgebraucht wurde, ward --- 2 llvts gerechnet.

Hanüelsgemicht war der lloucout — 10 tzuintoux, ----1000 Pfd. Markgewicht (I'oiüs äe morc).

, einer der Bereinigten-Staaten inNord-Amerika, der N. an Pennsylvania, O. an Delawareund an den atlant. Ozean, S. an Virginia und die Chesa-peak-Bai, und ebenso SW. an Virginia, wo der Potomacdie Scheide bildet, grenzt. Dieser Staat umfaßt den größ-ten, und zwar den südlichen und westlichen Theil der Halb-insel zwischen der Delaware- und Chesapcak-Bai. Erhatte 1790: 319,728, 1820: 407,380, 1840: 470,019Ew-,und ist in 20 Grafschaften getheilt. Zum Theil in diesemStaat liegt der Distrikt von Washington, George-Townund Alexandria. Kanäle und Eisenbahnen durchziehen dasLand und befördern den großartigen Handelsverkehr, fürden Baltimore (vergl. diesen Art.) ein Hauptpunkt ist-Hauptstadt ist Anapolis, an der Chesapeak-Bai und ander Mündung des Potomac; 3000 Ew. Die Produkte die-ses Staats sind Pferde, Rindvieh, Schafe, Schweine, Ge-flügel, viel Weizen (1840: 3,811,433 Bushels), viel Hafer,Roggen, Buchweizen, Mais, Wolle, Wachs, Hopfen, vielTabak, etwas Baumwolle.

Mas, s. Mace.

Stadt auf der Insel Sicilien, am Fußdes Aetna und am Meer, mit 12,000 Ew.; erzeugt Baum-wolle, Nüsse, Früchte, Hanf, rothen Wein, und treibt Han-del mit diesen Produkten.