Mejico
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Mejico
Der Gehalt der mejicanischen Münzen war:
Stück auf eineBereinsmarkBrutto.
Feingehalt in derBrutto-Mark.
Loth.
Gran.
Stück auf eineVereinsmarkfein Metall.
n. Jtt Silber, gesetzmäßig:
roth.
GrLn.
, Piaster (Silberthaler oder Dollars) zu 8 Reales äeklar» meficana, wie in Spanien seit 1772 und 1786 . .
Viertel-kesos, Pesatos genannt.
Reales äe?Iala oder Achtel-kesos.
Cellos Reales oder halbe Reales äe ?lata meflcana, nachVerhältniß.
Von den Viertel-Keales find nur wenige im Umlauf.
8,63998
34,88980
69,11969
14
14
14
8
8
8
9,87041
38,28163
76,86328
Nach Proben:
^8c>s (Piaster) vom Kaiser Augustinus, von 1823 . - -
l°esas (Piaster) der Republik, von 1826 .
^orgl., von verschiedener Prägung, von 1824 bis 1838, im
Durchschnitt.
Vergl., von verschiedener Prägung, von 1836 bis 1840, im
Durchschnitt .
Dergl., von 1840 .
Viejicanische Piaster in bedeutender Anzahl, im Durchschnitt^orgl., nach der durchschnittlichen Ausbringung in den letz-ten Jahren .
^echschnittliche Ausbringung der Piaster, aus der Münz-stätte Guadalajara, 1833 und 1834 .
8°/.
8,67280
8,66800
8,69621
8,688214
8,67280
8,67280
8,68206
14 8
14 6
9,66837
9,68093
14
8,80
9,69134
14
14
14
6,28
8,80
6,00
9,69800
9,68378
9,68093
14
8,80
9,69973
13
12,00
10,16436
Kupfergeld ist in Mejico in sehr großer Menge ge-und auch vieles von auswärts eingebracht worden,"geblich befinden sich im Werth von 8 bis 10 Millionen imwlauf, und verliert sogar über die Hälfte. Im Großhan-wird es nicht gezählt, sondern in Säcken zu 100Dollars^ "th gewogen. Ebenso werden die Zahlungen mit Eil-geld in Säcken, lalegos genannt, mit 1000 Silber-PiasterDollars) geleistet, diese jedoch gewöhnlich nachgezählt oderUßerdem nachgewogen. — In Barren darf weder Gold"> Silber ausgeführt werden; nur von Münzen ist die'jöfuhr erlaubt gegen den Ausfuhrzoll von 6 Procent,Ehrend der Eingangszoll für Münzen 4 Procent be-
Ibechstlniesm.
Von Zeit zu Zeit wechselt Mejico auf London auf»ce Sterl. gegen 1 mejican. Piaster; auf HamburgSchillinge Mark Banko gegen 1 mejican. Piaster; aufgus Francs oder Centimes gegen 1 mejican. Piaster;- Amsterdam auf Gulden oder Cents gegen 1 mejican.! auf New-York, Tampico und Veracruz aufPrä-100 gegen 100 Dollars oder mejican. Piaster,espckttage finden nicht statt.
ȟ'e
R
, stlaaße und Gemchle sind die spanisch-castilischcn. Inwerken ist jedoch dabei, daß bei dem Ellenmaaß diesel-st" der V-wa (Elle) auf Cuba, statt-
c-MMmaaß. Die Vara (Elle) hat 3 spanische Fuß oder
4 Ralmos, — 48 veäos (Zolle), und ist — 2 Fuß 9,3141englische Zoll. Bei dem Zollamt rechnet man 108 Varas —100 engl. Vards, 67>/z Vsras -----100 Hamburger Ellen, 140Varas — 100 bremer Legge- oder doppelte Ellen.
Die mejican. Rexur hält 8000 spanische oder mejican.Varas, und 26,63 l-exuas machen 1 Meridian-Grad.
Als Eetreidemaaß hält die llarxa (Last) 12 ksnexas ä 124Imuäas. — Der Cacao wird überhaupt I>r. rsveza von110 Pfd., nur der von Maracahbo pr. ksnoxa von 96 Pfd.verkauft.
Wein und Branntwein werden meist nach demLaril verkauft, der 19 bis 20 engl. Wein-Gallons enthält.Bei dem Zollamt werden die Flüssigkeiten nach dem Gewichtder Steuer unterworfen. Der Raril Wein oder Essig zu31/2 Lrrobas , und der Raril Branntwein zu 8 4rrobas , miteinem Nachlaß von 10 Proc. für Leccage, gerechnet.
Die Larxa (Last) als Gewicht hat 3 gllintales, L 4Xrrodss , je zu 23 lübras (Pfund) castilisches Gewicht. —Die lübra (Pfund) hat 2 dlaccvs (Mark), die Karo» 8 Onras(Unzen) ä 8 Ockavos. Die Eintheilung der Mark alsSilbermünzgewicht s. oben. — Im Zollamt rechnet manden yuintal — 104 engl. Pfund av. ä. x. oder 431/2 sranz.Kilogramm.
Im Bergbau rechnet man 6 varras — 32 Kuxe. Derdlonton bezeichnet einen Erzhaufen von 30 (Zuiiuales oder3000 bikras.