Noecia 6'ouio
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Mokka
Die modeneser Elle, »raccio üi dlaäena, ist 280,673franz. Linien, --- 0,63318 Meter.
ckelbmaaß. Die Iliolca hat 72 lavole oder 288Quadrat«— 10,368 Quadrat-Pieüi28,3647 franz.Aren.Eelreibeniaaß. Der Staja oder Siaro (Scheffel) von 40>wni (Biertcl) enthält 3341 franz. Kubikzoll oder 0,7024Hektoliter, 2 Stoff machen 1 Sacco.
Iveinnraaß. Der IlaOIe hat 20 Haseln a 2 Ooccall, 60^"cculi — 1 Ouarlaio. Der Ooccale enthält 88,513 franz.kubikzoll oder 1,607 Liter, der Oarilo daher 67,873 Liter.Lelmaß ist der Loppo üi I.ucca; s, llucca.hanbelsgewicht. Der tzmiuale (Centner) hat lOOlliKKre(Pfund) a 12 Once (Unzen) u 16 kcrlim,-- 34,04867 Kilo-gramm, — 60,7048 wiener Pfd. Die »ibbra (Pfund)^'egt 340,4567 franz. Gramm, — >/2 "083 holl. As.
Kolli-, Silber-und Seidcngenüchl ist das von Bologna;s- d. Art.
Medizinal- und llMIffkcrgemichl ist das modeneser Han-^el s p fu n d, in 12 Once a 8 »ramme a 3 Lcrupoli ii 24 6rani^"getheilt wird, so daß diel.illlira (Pfund)6012 6rani hat.
«k M ocd' o r, der Fünftel-Dobrao,
^»e portugiesische Goldmünze.
Mogador, oder i»I>, befestigter Seehafen
d»d wichtigster Handelsplatz in Marokko, am atlant. Ozean,16,000 Ew., von dem die Stadt Marokko die meisten^ropäischcn Waaren bezieht, die ohngefähr vier Tagereisen^r Karavanendavon entfernt ist. Der Hafen wird durch eine(chinale Insel gebildet, die südlich von der Stadt liegt. DieHuupteinfuhrgegenständc sind englische Wollen- und Baum-^llcnwaare», kurze Waaren, deutsche Leinwand, Kupfer,irdenes Geschirr, Spiegel, Glas, Zucker, Pfeffer,^"pier rc. Die 7lusfuhr dagegen besteht in süßen und bit-Mandeln, arab. Gummi, Wachs, Häuten, ElfenbeinStraußenfedern, Goldstaub, Olivenöl, Datteln rc.
liechnung, Münzen, Maaße und Kenüchle s. im Art. Fez.ncapolitan. Flächenmaaß.'z) Flächenmaaß in Ferrara; 2) Maaß^ Getreide und andere trockne Sachen in der Lombardei,T^rara und auf Corfu, Paxos und Ithaka; 3) Oelmaaß in
^""tua.
^ Mohn, Mohnsamen, Magsamen, franz, 6raino^ l^aroe gu ü'ocilleuc; cngl. »oppx sceä; ital. Seme äi pa-die Samenkörner des schlafmachenden Mohns, paxa-^ somniker »., einer aus dem südlichen Europa oderdl Orient stammenden Pflanze, die aber jetzt auch im mitt-en Europa durch Kultur heimisch geworden ist. Aus deruthe, ^ Ende des Stengels hervortreibt, entwickelt^ eine große, fast runde Samenkapsel (Mohnköpfe, latei».^pila papavcris), die oben einen gezahnten flachen Kranz^ , 'ur Inneren viele halbe Scheidewände hat, an denen die°>ne„ Samen sitzen. Wenn die Mohnköpfe völlig ausge-chsen, aber noch grün und unreif sind, so geben sie beim^en einen Milchsaft, der nach dem Eintrocknen sich nicht von^ ächten Opium unterscheidet. Nach der Reife sind dietee ^ graubraun, werden dann einzeln abgebrochen und spä-^ durch Aufschneiden geöffnet, um die Samenkörner zu. üen. <Zs giebt zwei Arten, weißen und blauen Mohn-Men; erstern gebraucht man vorzugsweise in den Apothe-' Die wichtigste Anwendung des Mohns ist die zum
Oelschlagen (s. d. folg. Art.); außerdem benutzt man ihn zuverschiedenem Gebäck und Kuchen. Die beim Oelschlagenübrigbleibenden Oelkuchen dienen als Biehfutter. Die Mohn-köpfe werden in der Arzneikunde gebraucht. Thüringen,Franken, die Rheingcgcnden und das Elsaß treiben starkenMohnbau. Besonders liefern Erfurt, Magdeburg, Halleund Mannheim viel Mohnsamen in den Handel.
Mohnöl, franz. Iluilo üo povot, cl'oeillelto; engl. pop-pios oil, ital. Olio lii papavero, ist das durch Ausschlagenaus dem weißen und blauen Mohnsamen erhaltene fetteOel;blaßgelblich, ganz schwach, aber angenehm riechend, und hat,wenn es frisch^ gepreßt ist, einen angenehmen milden Ge-schmack; dabei besitzt es keine von den betäubenden Eigen-schaften des Mohns. Sein spezif. Gew. ist — 0,024. Bei— 18" erstarrt es. Es trocknet an der Luft leicht, beson-ders wenn es mit etwas ^Bleioxyd gekocht wird. Mangebraucht es deshalb häufig zu Farben für die Oelmalerei.Seines reinen Geschmacks wegen verwendet man dasMohnöl häufig, so wie das Olivenöl, zu Speisen; es istzwar dünnflüssiger und nicht so fett, doch auch viel wohlfei-ler. Uebrigens nimmt man zu Speisen nur das kalt geschla-gene Oel, da das heiß geschlagene eine dunkle Farbe besitztund unangenehm schmeckt. Aus 1 preuß. Scheffel Mohnsa-men erhält man 24,6 bis 26,3 Pfd. Oel, was dem Gewichtnach etwa 47 bis 80 pct. beträgt. Nicht selten gießt man dasMohnöl unter das theurere Baumöl. In den im vorigen Ar-tikel genannten Gegenden, welche Mohnsamen erzeugen,wird auch Mohnöl geschlagen und in den Handel geliefert.
Mohur, Mohurd'or, goldenerMohur, Gold-Mohur, Gold-Rupie, Mahur, s. Calcutta, Ma-dras und Persien.
Mord'or, s. Moeda d'ouro.
Moio, Mojo, Moyo, Maaß für Getreide, Salzund andere trockene Waaren in Portugal und Brasilien.
Mokka, der Haupthafen am rothen Meer, der vonEuropäern häufig besucht wird, in dem Theile Arabiens,der Pemen heißt, ohngefähr 40 engl. Meilen nördlich vonder Straße Bab-el-mandeb, 13° 10' 30" n. B. 40° 80' 36"mit 8 bis 7000 Ew. Die Stadt ist mit Mauern umgebenund dicht am Ufer des rothen Meeres in einer Sandebeneerbaut, zwischen zwei Landspitzen, die eine Bai bilden.Schiffe, die 10 bis 12 Fuß tief im Wasser gehen, ankerninnerhalb der Bai, ohngefähr 1 engl. Meile von der Stadt;größere Schiffe außerhalb in 3 bis 7 Faden Tiefe; hie großeMosche OSO., und das Fort im S. der Stadt SO., ohngc-fähr 2 engl. M. chavon. Der Hauptausfuhrartikel istKasse, der allgemein für den beste» gehalten wird. DieMenge der Ausfuhr beträgt etwa 10,000 Tonnen, und dergrößere Theil geht nach Dschidda und Suez, viel aber auchnach Bombay und andern Theilen Indiens, von wo er dannnach Europa gesandt wird. Gelegentlich sind auch die direk-ten Versendungen von Mokka und Hodeida nach Europasehr ansehnlich. Außer Kasse werden ausgeführt Datteln,Myrrhen,arab. Gummi, Sennesblätter, Rhinozeroshörner u.Rhinoz.-Häute, Gilead-Balsam, Elfenbein, Goldstaub, Aloc.Die Einfuhr besteht vorzugsweise aus Reis, Stückgütern,Eisen- und kurzen Waaren rc., von Habesch Sklaven, Ghi rc.
Münzen und Rechnung.
Man rechnet nach Piastern zu 80 Caveers oder