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Zweiter Band. H - Z.
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Mossul

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Mühlhauscn

bak, Sarsaparille, Indigo, Yamswurzel, Baumwolle,Cassave, Pisang, Banane, Cocos, Harzfeige, Kalebasse,Cacao, Kasse, Mahagoni, Eiscnholz, Gelbholz, Guajac,Rosenholz, Wunderbaum, Rindvieh, Schweine, Hirsche,Schildkröten rc.

Mossul, Hauptstadt des gleichnam. Paschalik in Me-sopotamien, am Tigris, mit 60,000 Einw., Mousselin- undKattunwcbereien nebst beträchtlichem Handel.

Mostar, Stadt in Bosnien, in der Herzcgovine, ander Narcnta, mit 8000 Einw., vorzüglichen Waffenfabriken,die besonders ausgezeichnete Damascenerklingen liefern, Han-del mit Vieh, Getreide, Wein.

AlvtrII, Stadt in Spanien, Granada, S. von Gra-nada, am mittelländ. Meer, in sehr fruchtbarer Gegend,wo das Zuckerrohr gebaut wird, mit 12,000 Einw.; Blei-minen und Salzwerke in der Nähe.

Moudania, Hafenstadt in Anatolien, am gleichna-migen Golf, RW. von Brussa, dessen Hafen es ist, mit20,000 Einw.

lVlouli»«, 1) große und schöne Hauptstadt des Dcp.Allier in Frankreich, rechts am Allier, über den eine schöneBrücke führt, mit 16,000 Einw., Präfectur, Bischof, Ci-vil-Tribunal, Handels-Tribunal, vorzügliche Mefferschmic-dewaaren und Handel damit, so wie mit feinen Lischlerwaa-ren, Holz, Eisen, Kohlen, Goldschmiedewaaren, Gerbe-reien, Darmsaiten- und Strumpffabriken, Bankgeschäfte,Dampfschifffahrt in Verbindung mit der auf der obern Loireund mit der Eisenbahn von Orleans. — 2) L«« WI«»»-Ii»8, ein sehr betriebsamer Flecken in Frankreich, Depart.Nord, bei Lille, mit 3300 Ew., mit vielen (32) Oelfabri-ken, 69 Windmühlen, Bierbrauereien, Cichorien-, Wachs-tuch-, Zucker - und Essigfabriken, Kalkbrennereien, beträcht-licher Handel mit Oelsamen, Oel rc.

Monselin, s. Muslim

Moyo. 1) Hohlmaaß für Getreide, Salz und anderetrockne Waaren in Portugal und Brasilien; — 2) Wein-maaß in Spanien.

Mozambik, Stadt auf der gleichnam. Insel an derOstseite von Afrika, am gleichnam. Küstenland«:, das sichim N. vom Cap Delgado bis zum Zambese im S. und zwi-schen Zanguebar im N. und Sofala im S. erstreckt, gegen-über der Insel Madagascar, davon durch den Kanal vonMozambique getrennt. An der Küste hin von N. die Grup-pen der Primeras -, Angoza - und Querimba-Jnseln. DasLand steht unter der Herrschaft der Portugiesen, ist aber fastganz unbekannt. Der Handel beschäftigt sich mit Sklaven,Goldstaub, Elfenbein, Räucherwerk, Pfeffer, Reis, Tü-chern , Leinwand, kleinen Glaswaaren, Zucker. Die StadtMozambik hat einen weiten und sicheren Hafen zwischenden Inseln St.-George und San-Yago und ist der Sitz desportugiesischen Guverneurs und eines Erzbischofs.

Münzen und Nechnung.

Man rechnet zwar, wie in Portugal, nach Reis undMilreis gesetzlich, gewöhnlich aber nach alten Lrusmluszu 4 leswvs, jedoch in einem Iahlwerth, der von dem derportugiesischen Erusaden verschieden ist. Daneben sind diespanischen Piaster im Umlauf; aber s», daß sie die

Regierung nur zu 4 Lrusullos rechnet, während sie in Mo-zambik mit öl. I!. (ölurina Ilegina) gestempelt, deshalb 6ilrusuclos gelten. Diese gestempelte» Piaster bleiben stets indieser Kolonie und diene» zur Bestimmung des Werthes derungestempelten Piaster, die im Verkehr gegen gestem-pelte eingewechselt werden, indem man von den letztere»662 /z gegen 100 der ersteren giebt und außerdem noch eineAbgabe von 2'/» Proc. nimmt. Nach diesem Verhältniß istder llrusiulo von Mozambik werth: 10 Sgr. 9'/^ Pf. preufi.,-- 37 Kr. 2'/s Pf. im 24>/2-Guldenfuß, --- 1 Frc. 34°/,Centimes, — 1 Schilt. 2 Pence Sterl. Dagegen werden6 neuere portug. Lrusiulus — 13 Lrusaclvs von Mozambikgerechnet.

handelsgewicht ist der Bahar zu 20 Frazils, —240engl. Pfd. avüp., — 108,86 Kilogramm; demnach ist derFrazil — 12 engl. Pfd. uvch>., — 3,443 Kilogramm.

Mozzctta, Mozetta, Salzmaaß auf Corfu undPaxos.

Mu, Moo, Rechnungsmünze und Gewicht im birma-nischen Reich, s. Pegu.

Mucke, früheres Getreidemaaß in Antwerpen.

Muddc (Muth, Müth), neues und älteres nieder-ländisches Getreidemaaß.

Mühlhansen, Kreisstadt in Preußen, Regierungs-bezirk Erfurt, an der Uustrut und Schwemmotte, mit13,000 Einw., Tuchfabriken, Baumwollspinnereien, bedeu-tenden Gerbereien, Leimsiedcreien, Färbereien, Wollzeug-druckereien, Woll-, Baumwollzcug- und Leineweberei, Woll-markt, Getreide- und Waarenhandel.

Münze», Nechnung, Maaße und Semichte die in ganzPreußen gebräuchlichen.

Die alten mühlhauser Maaße und Gewichte

sind:

Läilgenmaaß. Der Fuß — 0,89483 preuß. Fuß, ^124>/2 pariser Linien. — Die Elle — 0,84032 preußischeEllen, — 248'/2 pariser Linien. — Die Fcldruthe^14 Fuß, die Wald- und Teichruthc — 16 Fuß.

/cldmaaß. Der Acker hatte 160 QFeldruthen,0,9688 preuß. Morgen, — 31360 QFuß. — Die Hufehatte 120 QFeldruthen, — 0,7266 preußische Morgen, ^23820 QFuß. — Der Wald- und Teich ackcr halte160 QWaldruthen, — 1,2634 preuß. Morgen, ---- 40,960QFuß. — Die Wald Hufe hatte —0,9490 preuß. Marge»/-- 120 QWaldruthen, ----- 30720 QFuß.

Ectmveinaaß. Das Malter hatte 4 Scheffel » ^Mctzen i> 4 Mäßchen; 1 Scheffel hatte 0,733787 preuß'Scheffel, — 11,740 preuß. Metzen.

Mühlhauscn, franz. ölublbausa, Stadt in Fra»^reich, Depart. Haut-Rhin, Arrond. Altkirch, auf einer Instder Jll und am Rhüne-Rhcin-Kanal, mit 22,000 Ei»>»''Handels-Tribunal, Handelskammer, Gencralhandelsrath/c»nseil ,Io pruä'Iwmmos, eine Industrie-Gesellschaft (SocieN-industriell«!), die eine sehr wcrthvolle Sammlung von Ma»»'fakturcrzeugniffen aller Länder besitzt, mehrere AssckuraEGesellschaften, wichtige Baumwollweberei und KattundrU^ckcreien, Tuchmanufaktur, Kupfer- und Metallwcrkstückgck/ßerei, Flachsspinnerei, chemische Produktensabrik, Gerberei/

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