Band 
Zweiter Band. H - Z.
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IVeev-Orloims

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jVoev-Voilc

Ankamen in dem Haftn von Ncw-Orleans 1829: 989Schiffe und 770 Dampfbooke; 1831: 1412 Schiffe und 813Dampfbootc; 18^«: 1612 Schiffe und 1338 Dampfboote;18^0- 1846 Schiffe und 1937 Dampfboote; 18»»/,,:1643 Schiffe und 2187 Dampfboote; 18"/^: 1403 Schiffeund 2132 Dampfboote.

Ivechfelwefcn.

Der Wechsel- und Geldkurs ist wie in klon-Vorlc.Der Wechselkurs wird gewöhnlich auf London, Frankreich,Havanna und New-York notirt. Die Curse werden durchProcentc, Prämie oder Disconto ausgedrückt.

Mtzgebniuche.

Diese werden durch die hier bestehende Handelskammergeordnet.

Die Commissionsgebühren auf das fremde nörd-liche und westliche Geschäft sind von der hiesigen Handels-kammer folgendermaßen festgesetzt:

Für den Verkauf von Zucker, Melassen, Baumwolle,Tabak und Blei L'/z Proc.; für den Verkauf von allen an-dern Produkten und Waaren 5 Proccnt; für Garantie(»elcrodoro) der Verkäufe, nicht über 6 Monate hinaus, 2c/2Proc., für jeden Monat länger '/- Proc.; für Einkauf undVerschiffung von Produkte» und Waaren 2>/2 Procent; fürVerkäufe von Staatspapieren und Bullion (Gold- undSilberbarren) 1 Proc.; für Einkassirung und Remittirungvon Dividenden 1 Proc., und für Verkäufe von Segel- undDampfschiffen 2>/2 Proc., für Einkäufe von dcrgl. 8 Proc.;für Fracht-Verschaffung 3'Proccnt; für Einkassirung vonFrachtgeldern 2>/2 Proc.; für Schiffs-Ausrüstung und ge-machte Auslagen 2>/2Proc.; für Assekuranz-Commission biszu 10 Proc. Prämie, auf den versicherten Betrag >/.> Proc.,über 10 Proc. von der Prämie 5 Proccnt; für Schlichtungund Einkassirung von Assekuranzen, ohne Prozeß L'/zProc.,mit Prozeß 3 Proccnt; für Einkauf und Remittirung vonWechseln, oder für Empfang oder Zahlung von Geldern,wo keine andere Commission berechnet wird, 1 Proc.; fürGarantie oder INIcrodoro der rcmittirtcn Wechsel 2>/2 Proc.;wenn Wechsel !c. zum Jncasso protestirt werden 1 Procent;für Landen, Verschiffen ic. von Waaren aus havarirtenSchiffen 2 Proc.; für große Havarie 6^/2 Proccnt. —Zurückgenommene consignirte Waaren bezahlen volle Com-mission von dem gemachten Borschuß und der eingegangenenVerbindlichkeit, und r/2 Proccnt vom Faktura-Werth derzurückgenommenen Waaren. In vorstehenden Ansätze» sindCurtage und andere wirklich verursachte Kosten nicht mitbe-griffen.

Folgende Ansätze gelten für europäische Geschäfteund Geschäfte mit andern Ländern, unbeschadet aller imobige» Haupttarif widersprechenden Bestimmungen:

Für die Netto-Erträge von Verkäufen in nichtgaran-tirtcn Wechseln 1-/2 Proc., in garantirten Wechseln 2 Pct.;für Entnehmen, Jndossiren oder Negvzircn von Wechselnauf Europa, als Zahlung für Netto-Erträge 2V2 Procent,für desgl. auf atlantische Staaten 1 Proc.; für Empfangen,Einklarircn, Wiederverschiffung von Waaren nach einemfremde» Haftn, auf den Faktura-Betrag 1 Proccnt, mitVorschuß und Verbindlichkeit, außerdem noch 2>/z Pro-cent.

Die Curtage bei Geschäften in Baumwolle wirdmit 1/2 Proc. berechnet.

AufBaumw 0 lle wird keineTara gerechnet.

Seehafen-Stadt auf der SWküste vonRhode-Jsland, mit (1840:) 8333 Einw., einem der schön-sten und sichersten Hafen der Welt, und an der Eisenbahnvon Boston nach Stonnington; Sitz der Regierung, Baum-Wollspinnereien, Fabriken für Segeltuch, Seilerwaarcn, Le-der und Dampfmaschinen, Rhcderci und ausgebreiteterHandel.

Äle«, die Hauptstadt des gleich». Staatsin Nordamerika und erster Handelsplatz der Vereinigten-Staaten, ja vielleicht der neuen Welt, unter 40" 42- 42" ».Br. 74» 1- 8" w. L., auf der Südspitze der Manhattaninftl,da, wo sich der Grenzfluß von New-Yersey, der Hudson,mit dem Ozean-Arm vom Long-Jsland's-Sund und deinEast-River vereinigt. Die Bai von New-York und der in-nere Hafen können den geräumigsten und schönsten Landungs-plätzen beigezählt werden, sind ringsum von Hügeln geschütztund haben vortrefflichen Ankergrund. Von der Stadt biszu der Barre zwischen Sandy-Hook-Point, wo ein Leucht-thurm steht, und der Schryers-Jnscl, hat man ohngcfähr18 engl. Meilen. Diese Barre liegt jenseit der Einfahrtdurch die Narrow's aus der äußeren in die innere Bai, undbildet auch die Scheide zwischen dem Ozean und der äußere»Bai. Die Einfahrt ist durch Forts befestigt, auch stehtdarin an der Westseite, auf der Staten-Jnsel, ei» Lcucht-thurm.

Der Holländer Hudson untersuchte 1609 zuerst denFluß, der jetzt seinen Namen trägt, und 1612 wurde von derholländisch westindischen Compagnie Neu-Amsterdam, dasjetzige New-York, angelegt, 1664 von den Engländern ero-bert, denen es 1773 die Holländer wieder entrissen, bis esim folgenden Jahr von den Engländern wieder genom-men und bis zum amerikanischen Freiheitskrieg bchauptctwurde.

Die Volksmenge von New-York ist seit >699, wo esnicht mehr als 6000 Einw. zählte, in neuerer Zeit bis 18l0auf 312,710 gestiegen. Alle neueren Bauten sind massivund regelmäßig ausgeführt. Die ehemals zahlreich vorhan-denen Sümpfe der Umgebung sind insgesammt ausgetrock-net; doch läßt die Reinlichkeit im Innere» der Stadt nochmanches zu wünschen übrig, da es durchaus an Schleußt»und Abzugsgräben fehlt, der Unrath vielmehr täglich nachden Flußufcr» gebracht wird, wo er an den hölzerne» Ei»-fassungen hängen bleibt und dann unerträglichen Gestankverbreitet und die Luft verpestet. Diesen Uebclständen istes auch wohl zuzuschreiben, daß das gelbe Fieber, welche»von Zeit zu Zeit hier ebenfalls seinen Besuch abstattet, u»dda vorzugsweise in den niedern Stadttheilen und unter derärmeren Volksklasse seine Opfer sucht, nicht längst völligausgerottet ist.

New-York verdankt sei» beispiellos schnelles Empor-blühen zum ersten Handelsplatz der neuen Welt unstreitigseiner außerordentlich günstigen Lage an einer Rhcde, welchebei'm niedrigsten Wasscrstand noch immer 21 Fuß Tiefe h»k,folglich den größten Schiffen Zugang gestattet, die sich ""allen Landungsplätzen dicht anlegen, ja mit Hülfe der Flukh