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Zweiter Band. H - Z.
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Pont

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?oi't-3u-?rincs

Isiissigkeiismaaß ist der Dogger oder Dögre, --> 70 bis 73Ee pariser Voltes.

Gewicht. Der Narre oder Laiuli (lliinch) hält 20Kulans (7olam) oder Illanäs (illauncls),— 234,96279 Kilogr.Dies Gewicht wird zu den Lebensmitteln und Tauwerk^ Großen gebraucht. Der 7au!an ist — 11,74814 Kilogr."»d ist hxj Gewürzen und Zucker gebräuchlich.

Der Vougue hält 30 kaloms, — 1,69967 Kilogramm;öer Dorre oder 8!I,r hat 8 Dalonis, — 271,94 Gramm; der^iom, das Gewicht der Goldarbeitcr, hat 10 ViraZaniäe's10 Danavaäes a 16 Körner Neli (unenthülster Reis), ----^,993 Gramm.

sirobicgewicht. Bei dem Gold wird die Gewichtseinheitw 10 lugnes zu 128 Theilen, bei dem Silber in 10 IvguesKU 100 Theilen getheilt.

flcrlnigewicht ist der Lalanclii, zu 20 Kanclwclis.

Pont, s. P u n t.

Ponto, Rcchnungsmünze auf der Insel Sicilien.

Pool, Puh l, Handelsgcwicht inKalikut.

Porcellan, s. Porzcllan.

Porphyr, heißt eine Felsart, in deren HauptmasseDörner und Krystalle verschiedener Mineralien liegen. DerPorphyr läßt sich wegen seiner Härte zwar schwer bearbei-

nimmt aber nach der Politur ein schönes Ansehn anu»d war schon bei den Griechen und Römern beliebt, die ihn^usig zu Säulen, Sarkophagen u. dergl. benutzten. Es9>ebt eine Menge verschiedener Arten von Porphyr. Am9sschätztesten ist der rothe, grüne und graue. Obgleich indielen Gegenden der Porphyr ganze Gebirgszüge bildet, soU'ird ex doch nur an wenig Orten zu Kunstsachen (Tisch-rättern, Vasen, Knöpfen u. s. w.) benutzt. Porphyr-schleifereien bestehen in Sibirien und zu Elfdalen inSchweden.

Porrone, ein Wein - und Branntweinmaaß in Bar-^iona; 812 Porroncs — 1 Carga.

, auch ?0I i-IleguIOienin, dieHauptstadt der Insel Haiti oder St.-Domingo, einer derNäßten Inseln des westindischen Archipelagus, unter 18"^3' 42" ». Br. und 74° 47' w. L., auf der Westküste, imHintergründe eines ziemlich geräumigen Meerbusens, mit2chOOO Einw., in meist niedrige» hölzernen Häusern. Die^iadt und der Hafen sind einigermaßen befestigt. Die Hie-sige sumpfige Umgebung und das heiße Klima erzeuge» im^"mnier häufige Krankheiten.

Domingo war bis zum 1. Juli 1801 größtentheils imFrankreichs und zum Theil Spaniens; seitdem ist die-Hibe eine Republik, unter einem Präsidenten, die vonFcank-d°ich 1828, 17. April anerkannt wurde. Die Insel ist gc-°^gig, hat aber auch große Ebenen und einen Flächcnraumd°n 1383 Quadrat-Meilen, mit 930,000 Einw., davon9öer 30,000 Weiße sind; ist jedoch auf den Bergen des An-^>rs fähig, besonders aber in den gut bewässerten Ebenen^ßerordentlich fruchtbar. Der Schooß der Erde verbirgt°ld, Silber, Kupfer, Eisen und Steinsalz, die Oberfläche'ssert das beste Mahagoni, Farbehölzer und zahlreiche

bild

^ Produkte der Pflanzenwelt in Menge. Die Ausfuhr

en hauptsächlich Zucker, Kasse, Baumwolle und Maha-

goniholz; sie steht aber nicht im Verhältniß zur Produktions-fähigkeit des Landes, woran beschränkende Gesetze und hoheAbgaben Schuld sind. Nächst jenen Hauptartikel» werdennoch exportirt: Guajakgummi, Farbehölzer, Tabak, Cigar-ren, Ricinusöl, Häute, Schildpatt, Wachs, Ingwer undOchscnhörner. Die Ha upteinfuhrartikel sind: Mehl,Reis, frisches und gesalzenes Rindfleisch, Fische und andereLebensmittel, so wie Zimmerholz aus den Vereinigten-Staatcn; Baumwvllenwaaren, irische und schottische Leinen,Steingut, kurze Waaren, Kricgsmunition -c. aus England,Weine, Liköre, Seiden-, Gold- und Silberwaarcn, Mode-artikel und Spielzeug aus Frankreich; Leinwand, Kanefas,Wachholderbranntwein rc. aus Deutschland. Handel undGewerbe auf Haiti können nur gegen Lösung eines Patentesbetrieben werden. Fremde müssen für ein solches in ?c»i-a»-llrinco 2000, für eines in Des-La^es, Lag Ila'üicn und lacmol1800 Dollars und in den übrigen Häfen 1600 Dollars,bezahlen und dürfen überdies nur cn gras und mitHaltiern, nicht unter sich, Handel treiben. Der Kü-stenhandcl ist ausschließlich den haitischen Bürgern vorbehal-ten. Alle eingeführten Waaren, mit Ausnahme der nach-bcnannten, zahlen 17^ Proc. »ach einem feststehenden Ta-rif, die aus den Vereinigtcn-Staaten noch eine Ausatzabgabevon 10 Procent auf den Zollbetrag. Waaren, welche aneinheimische Kaufleute consignirt sind, zahlen nur 16>/2Procent.

Zollfrei gehen ein: Kriegsmunition, Geschütze undWaffen aller Art, Maschinen für den Landbau und die Be-arbeitung der Bodenerzeugnisse, Pferde und Rindvieh, Maul-thiere und Esel, Gold- und Silbermünzen, Schul- undElementarbücher in Pappe oder Pergament gebunden.Gänzlich einzuführen verboten sind alle Produkte, welchedie Insel selbst hervorbringt, Stöcke, Reitpeitschen undSonnenschirme, worin Waffen verborgen, so wie alle Bü-cher unsittlichen und unmoralischen Inhalts. — Auf allenAusfuhr-Waaren haftet ein Ausgangszoll und auf den Bo-dcncrzeugnissen noch eine besondere Landcsabgabe. — ZurAusfuhr verboten sind die frei eingehenden Artikel, Gold-und Silbermünzen, altes und neues Eisen oder Kupfer undSchiffbauholz.

Münzen und Rechnung.

Als ein Theil der Insel französisches Bcsitzthum war,rechnete man in diesem Theil nach Divers zu 20 8aus i> 12Domoes westindisch Curant, 79,81873 Stück auf die köln.Mark fein Silber. 8'/^ dieser I.ivees pflegte man einemPiaster oder Dollar gleich zu rechne» und der Werth einesDiveo ist: 3 Sgr. 3 Pf. preuß., — 18"/z Kr. im 24>/,-Gul-denfuß.— In dieser Valuta werden gegenwärtig noch häufigdie Kasse-Preise gestellt.

Ietztrechnet man fast durchgängig nach Gourdesoder Dollars (spanischen Piastern) zu 100 Cents. DerWerth dieses Dollars war früher, wie in den Vereinigten-Staaten, auf 4>/g Schillinge Sterl. festgesetzt und es gingendaher 9,3148 Stück desselben auf die köln. Mark fein Silber;da man aber im auswärtigen Handel den spanischenPiaster als Norm (für den Gourde) annimmt, so gehen vondiesem Dollar 9-'/^ Stück auf die köln. Mark fein Silberund der Werth eines Stücks ist: 8 Frcs. 38°/,z Centimes,

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