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Si'cili'c»
Siomoisen
Einfuhr im Hafen von Bangkok betrug 1846 ohngcfähr^,130,000 Tical, 7 Tical ----- 8 Gulden Conv.-Münze, unddie Ausfuhr 1,300,000 Tical, in den, Handel mit Sin-gapore, Bombai, Batavia, Palcmbang und England. DerVerkehr zwischen Siam und China ist beträchtlicher als derzwischen China und Singaporc. Die Stadt Bangkok zählt6 bis 700,008 Einw., darunter 800,000 Chinesen und 820Europäer. Die Produkte sind Zucker, Reis, etwas Kasse,peinlich viel Baumwolle (zum eigenen Bedarf und zur Aus-s»hr nach China), Pfeffer, Indigo.
Siamoisen, nennt man buntgestreifte oder gewür-gte Zeuge, bald aus bunter Seide und Baumwolle, baldauch zur Hälft'e aus Baumwolle und Leinengarn, mit ver-schiedenfarbiger Kette und Einschlag, so daß jene aus Lei-nengarn, dieser aus Baumwolle besteht. Gewöhnlich istder Grund weiß. Es werden auch ganz weiße Siamoiscndus rohem Garn gewebt und dann bedruckt. Sie werdensowohl zu Fraucnkleidcrn, als Möbclübcrzügen, Vorhän-gn w. gebraucht. Ursprünglich bestanden die Siamoisenaus Seide und wurden von den Gesandten Louis XIV. ausSia,» gebracht. In Frankreich nennt man die weißen auchVoiles ,1'Omnge, in Roucn besonders die Siamoisen, derenEinschlag Seide ist, 8üu»ois<! äo solo. überhaupt nennt manFrankreich diesen Zweig der Weberei Ilocumnories, weiliiouon Hauptsitz desselben ist. In Frankreich liefern Rouen,Laval, Vvetot, Tropes, Bcauvais, Montbelliard, Langres,^oanne rc., in Deutschland namentlich Elberfeld, Barmen,Lennep schöne Siamoiscn. Sie sind meist V, bis °/, breit^ Stücken von 70 Ellen Länge und von verschiedenerElite.
Sibirien, umfaßt ganz Nord-Asien, zwischen demgal W., wodurch es von Europa geschieden wird, dem^ördl. Eismeer N., der Behring-Straße O., China und der^«rtarei S. und davon durch Gebirge geschieden. Es ge-hören dazu die Guvcrn. Tobolsk und Lomsk, so wie diePr°v. Jcnisscisk, Jrkucsk, Omsk, Jakutsk, Ochotsk undKamtschatka. Bemcrkcnswcrth ist dieses große winterlicheLändergebiet als Hcilnath der edleren Pelzthiere, deren Fanghauptsächlichste Beschäftigung der Bewohner ist und im^olzwerk einen beträchtlichen Handelsartikel liefert.
Sicca, ein Gewicht in einem großen Theil Ostindiens,s'Ealcutta ic.
Sicca-Rnpie, Rcchnungs- und Silbcrmünze in vie-Gegenden von Ostindien; s. Calcutta, vgl. d. Art.^Upje.
SichcrcheitSprotest, s. Protest.
Dichtwcclisel, franz. Ocltros Ue elwnge (pavables) ä
cngl. Hüls (pagablc) :>t sixlit; holt. IVissel op rügt; ital.u visla. Octtore >1! Lambio a visu», heißen diejenigen^ochftlbriefe, deren Verfallzeit vom Lage der Vorzeigungan den Bezogenen abhängig ist, indem dieselben entwedergleich hxj Präsentation, oder eine bestimmte Zeit nach^rselben zahlbar sind — je nachdem der im Wechsel ausge-sprochene Wille des Ausstellers es verlangt. Wenn einAchsel die Bestimmung: BeiSicht,bciAnsicht, aufrchc, stracks a uf Si cht, nach Sicht, arism, oderenthält, so gehört er der ersten Art an und muß un-mittelbar nach der Vorzeigung, oder spätestens innerhalb
der nächsten 21 Stunde» bezahlt werden; zur zweiten Artgehören diejenigen Briefe, welche einen oder mehrere Tage,Woche», oder Monate n a ch Sicht zahlbar lauten, welcheFrist immer erst an dem, dem Tage der Präsentation folgen-den Lage beginnt. Da es bei den letzter» natürlicherweisebesonders darauf ankommt, den Tag der Vorzeigung zuermitteln, so geschieht dies durch das der Acceptation beige-setzte Datum, oder durch den Protest Mangel Annahme. —Zu den Sichtwechseln müssen auch diejenigen Uso-Wech-sel (s. dies. Art.) gerechnet werden, bei denen der Ortsge-brauch die Datirung der Bcrfallzcit vom Tage der Vorzei-gung an erfordert; auch die a p i a c c r o oder nach Bclie -b e n gestellten Wechsel gehören gewissermaßen darunter (s. Xpüicore). — Die meisten Wechselordnungen gestatten denSichtwcchseln, namentlich denjenigen, welche einen bestimm-tem Zeitraum nach Sicht gestellt sind, keine Respekttage.
Sicilicu, die Insel bildet seit 1816 mitNeapel ss. die-sen Art.) das Königreich beider Sicilicn. Sie ist gebirgig,hat aber auch schöne Thäler und überhaupt einen sehr frucht-baren Boden. Die Produkte sind vorzüglich Südfrüchte,Getreide, besonders Weizen, Mais, Wein, Saffran, Süd-früchte (Citronen, Pomeranzen), Mandeln, Sumach, Manna,Leinsamen, Olivenöl, viel Schwefel, Alaun, Salpeter, Salz,Bimstein, Puzzuolancrde, Lava !c. Die Industrie ist nichtsehr bedeutend und schafft nur Seiden-, Woll-, Baumwoll-zeuge und Leinwand. Der Handel könnte bei der günstigenLage der Insel zwischen West- und Ost-Europa und zwi-schen Europa, Afrika und Asien, mit ihren buchten- undHafenreichen Küsten, bei weitem ansehnlicher sein, als er ebenist. Die Hauptstadt ist P alerm o.
INünze» und liechnmig.
Bis 1818 rechnete man auf der Insel Sicilicn gewöhn-lich nach Oncio (Unzen) zu 30 Ion a 20 Omni. Die Onmoder Oncio wurde auch in 2>/? 8cmli, 3 luorini, 30 luri,60 Oarlini, 430 ponli, 600 Omni oder 3600 piccioü und4,121212 sicil. Oncic auf die köln. Mark sein Silber, wo-nach 1 Onc'm 3 Lhlr. 1.1 Sgr. 10'/2 Pf. preuß., 12 Frcs.73 Cent., 4 Fl., «1 Kr. »/. Pf. im 20-Guldenfuß, 3 Fl.86 Kr. 2->/, Pf. im 24>/2-Guldenfuß gilt. — 2 sicil. Du!,Oorlini, Omni und lliccivli sind — 1 n.eapol. Inro, Oorüno,Omno und llicciolo. Das Verhältniß der älteren Valutazur jetzigen steht so: 2 Oncio — 8 8cnili — 6 Ilucoli, und 1sicil. 8cu,Iu ist -- 12 Imi, — 24 Onrlini, ----- 240 Omni, -----1440 piccioli, und 1 neapolit. Oarlino ist --- 1 sicil. Inround 1 neapolit. Omullo 1 steil. Licciolo.
Seit 1818, am 20. April rechnet man gesetzlich auf derInsel Sicilien wie in Neapel nach Oucati zu 100 Iwjocclu!> 10 Illccioli, im gleichen Werth wie die Omni und Oavalli inNeapel.
Wirklich geprägte Münzen Sicilicn s.
a) Frühere.
In Gold: Doppelte, einfache und halbcvnr'w.
In Silber: Onrio zu 30 lari. — Lcuäi zu 12 lari;dergleichen '/s, V-, V, und Vs> — 7ari und Oarlini.
InKupfer: Ganze und halbe Omni.
b) Jetzige, seit 1818:
In Gold: Einfache, doppelte, fünffache und