Tod
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Tonne
sind, llomostics, äomestic zooüs, um anzudeuten, daß sieinländisches Fabrikat sind, und brachten in den Jahre» 1823und 1824 zuerst diese Waare in größer» Quantitäten nachder Westküste, so daß manches Schiff 400 bis 300,000 engt.Parks davon verkaufte. Auch aus Deutschland (Sachsen)kamen dergleichen Waaren, doch nicht in so großer Menge.Der niedrige Preis machte sie sehr verkäuflich, besondersunter der geringern Volksklasse, indem die Vara von 28 bis30 Zoll Breite im Detail, inclusive Zoll, zu 1 bis 1'/, Realverkauft werden konnte, wogegen die geringste Sorte Leinennicht unter 2 bis 2>/z Realen kostet; — wodurch dem Lei-nenhandel sehr geschadet wurde.
Tod, englisches Wollgewicht.
Toesa, Braza,Estado,die spanische Klafter, einLängenmaaß.
Torfe, die französische Klafter, Längenmaaß verschie-dener Art: 1) die alte Toise; — 2) die loise usuelle oderneue (metrische) Toise.
Tokoy, Marktflecken in Ungarn, Gespannschaft Zem-plin, am Einfluß des Bodrogh in die Theiß, am tokaierBerge, mit 3000 Einw. Es lagern hier die edelsten undberühmtesten Ungarweine, die Tokayer-Weine, und werdenauch von hier versandt. Sie wachsen auf der Hegyalla,einem Bergzuge, der ganz mit Weinbergen bedeckt ist.
Tola, Tolah, Gold- und Silbergewicht in Ost-indien.
, Hauptstadt der gleichnam. Provinz inSpanien, SSW. von Madrid, auf einem steilen Granit-felsen, am Tajo, mit 18,000 Einw., Fabriken für Tuch,Seidenzeugen, Waffen rc.
Tolft , (Zwölfter, Dutzend), heißt in Schwedenbei zählenden Gütern (Brettern rc.) eine Anzahl von 12Stück.
Toll , ein Garnmaaß in Königsberg.
TolubolsckM, tat. liosin» tolutana, balsainum tolu-tonuin; franz. llaumv (lo ?olou; engt. Oalsam vk llolu; ital.Ualsomo tolutano, kommt von dem Tolubalsambaum, lat.lll^rospermum toluikorum ä. kleb., der in Neu-Granada,auf den Savannen von Lolu wächst. Es werden in der heiße-sten Zeit Einschnitte in den Baum gemacht und der aus-fließende, zähe Saft in Gefäßen aufgefangen und dann inirdenen Krügen oder Blechbüchsen versendet. Er sieht gelb-lichbraun oder bräunlich aus, ist durchscheinend, fließt in derSonnenhitze, wird aber durchs Alter sehr zäh, jedoch in derwarmen Hand weich, schmeckt beißend, aber balsamisch,riecht nach Vanille und Benzoe, verbrennt mit stark rußen-der Flamme und wird häufig mit dem Opobalbalsam ver-wechselt.
Toman, Tomaun, Tomaund, Tomond,Tommond, Rechnungsmünze in Pcrsien, die auch zuwei-len in Arabien vorkommt. Nach den Ergebnissen der neuernNachrichten, ist der persische Toman gegenwärtig höch-stens 3>/z Thaler preuß. Cur. werth, aber sehr abweichend,da das persische Münzwesen häufigen Veränderungen undVerschlechterungen unterworfen ist.
Tomasu, ein Gefäß im Inhalt von Jbto, d. h. 1 To,in Japan.
Tomback, s. unter Messing.
Tomine, spanisches Gold-, Silber- und Münz-gewicht.
Tomolo, Tumolo, Getreidemaaß im Königreichbeider Sicilien.
Tomond , Tommond; s. Toman.
Tomsk, die Hauptstadt des gleichnam. Guv. in Ruß-land, im westlichen Sibirien, das an Gold besonders reichist, z. B. In den Kronwäschen des koliwanschcn Bergbezirks,wo es aus dem Silber dieser Werke ausgeschieden wird,auch im nördlichen Flußgebiet der Flüsse Kiy, Koschucha,Teidon rc. Die Stadt hat 0000. Einw. und liegt auf dergroßen Straße nach Jrkutsk und Kiächta, treibt Gerbereiund Handel.
Ton (Tonne), engl. Gewicht von 20 engl. Eentnern(Hundredweights).
Tondern, Stadt in Schleswig, mit 3000 Einw.,die Handel mit Getreide treiben, auch Spitzen und Hand-schuhe verfertigen. Die Stadt hat auch Vieh - und Pferde-märkte.
(Tonne). 1) Flüssigkeitsmaaß inPortugal und Brasilien;— 2) Gewicht bei Schiffs-befrachtungen in Brasilien.
Tongern» Stadt in Belgien, Prov. Limburg, RW.bei Lüttich, mit 6000 Einw., bedeutenden Gerbereien, Woll-blcichen, Baumwollspinnerei, Handel mit Getreide rc.
Tonkabohncn, lat. IHao äo tonca; franz. kovos <letouea; engl. I'orioa licans, l'unliuin lierms, sind die Frucht-kerne des in Guyana wachsenden wohlriechenden Toncabau-mcs, Illpterix väorata lVillll. Es kommen davon folgende2 Artel in den Handel: 1) die englischen kleinern sindetwas über 1 Zoll lang, einige Linien breit, rundlich, etwasgedrückt, wenig gebogen, mit einer glatten, durchs Ein-trocknen aber sehr runzelig werdenden, fcttglänzenden, dün-nen, zerbrechlichen, beinahe schwarzen Schale versehen,welche die zwei öligen, gelblichweißen Samenlappen ein-schließt. Ihr Geruch ist stark, angenehm gewürzhaft, demMelilotenklee sehr ähnlich. Geschmack beißend aroma-tisch. 2) Die holländischen größern sind etwa l'/z Zolllang und mehr bräunlich. Im Geruch und Geschmack sindsie etwas schwächer. Man gebraucht sie, ihres angenehmenGeruchs wegen, in den Schnupftabak zu legen. Sie macheneinen Gegenstand des Drogueriehandels aus.
Tonna (Tonne), Weinmaaß auf der Insel Si-cilien.
Tonne. 1) Tonne Goldesist eine Summe von100,000 Thalern in Gold. — 2) Tonne, TonneAus-saat, Feldmaaß in Dänemark u. Schweden.— 3) Tonne,Getrcidemaaß und Maaß für andere trockene Waaren imnördlichen Deutschland, in Tiefland, Esthland, den Nieder-landen, England, Dänemark, Norwegen und Schweden.^4) Tonne, Flüssigkeitsmaaß (namentlich zu Bier, Thranund Theer) im nördlichen Deutschland, in Liefland, denNiederlanden, Dänemark, Norwegen und Schweden. ^8) Ton, Tonne, Handelsgewicht von 20 Eentnern inEngland.— 6) Tonne, Schiffstonne, Gewicht oder