Claſſ. XXVIII. Vom Kochen. 60 ¾
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6. E“ in wirf
1. Die durre Mandeln wirfft man in warm Waſſer/ biß daß ſie ſich ſchee-len laſſen/ thut ſie wieder herauß in friſches Waſſer/ ſtoͤſſet chet fie mi“ ſſer/ ſtoͤſſet und kochet fie mit
2. Ein gutes Mandel⸗Muß zu machen/ ſo ſtoͤſſet und reibet man einPfund Mandel/ und machet vonzehen Eyern zu anderthalb Maaß guter Milcheine Eyer⸗Milch/ ſtoͤſſet ſelbige unter die Mandel in einem hoͤltzernen Moͤrſel/darzu auch ein halb Pfund friſchen Butter. Wann nun alles ſamt einemVierling ſchoͤnen Zuckers ohngefehr untereinander geſtoſſen iſt/ ſothut man esin eine Schuͤſſel.
Will man es jierlich machen/ kan man dieſes Mueß oder Taig durch
2 Spruͤtze in die Schuͤſſel haben/ hernach kalt oder warm auff den Tiſchgeben.
III. Von Garten⸗Gewaͤchs und Kuͤchen⸗Kraͤutern.
Das Garten⸗Gewaͤchs und Kuͤchen⸗Kraͤuter iſt vielerley/ wir wollen aberfelbiges nur ſummariſcher Weiſe in vier Theilabtheilen/ als:I. In Kräaͤuter.11. In Wurtzeln.111. In Stengel⸗Gewaͤchſen.IV. In allerley Baum⸗ Fruͤchten.1. Kraͤuter ſeynd vornehmlich nachfolgende:1. Allerley Salat.2. Koͤrbelkraut.3, Saurampffer.4. Allerhand Koͤhl.5. Lauch.6. Spinar.7. Mangolt.8. Moͤlten.1. Der Salat iſt viel und mancherley alſo maͤnniglich bekannt/ wird insgemein mit Baum⸗Oel/ Eſſig/ Pfeffer und Saltz zugerichtet /und macht manauch Salat auß nachfolgenden:
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1. Acker⸗Salat. 6. Wegwart.2. Rapuntzel. 2. Werſing.
3. Hopffen. 8. Weiß Kraut.4 Bronnkreß. 9. Weiß Rub.j. Endivi⸗ 10. Rothe Ruͤb.
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