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Lande unzertrennlich sind, wo diese Wirkungen wiederfuhren,folgerte er: in meinem Lande werden sich diese Wirkungen nie-mals äußern.
Nach der Analogie beurtheilt der Arzt eine noch nicht genugbekannte Krankheit, er wählt nach derselben in zweifelhaften Fäl-len seine Mittel, und erfindet auch neue. Der erste Schrittzu der Kenntniß einer noch im Dunkeln schwebenden Krank-heit ist die Vergleichung dieser Krankheit mit einer andern,die ihr am nächsten liegt; auch die Mittel werden in dieserKrankheit gegeben, die in der nächsten die besten sind. DieAehnlichkeit der Fälle erklärt, daß Krankheiten, welche in ihrerNatur gleich, aber nach den Theilen auf welche sie fallen,verschieden sind, in ihrem Laufe, in ihren Zufällen, in ihrerHeilart, in ihren Heilmitteln, in ihrem Ausgang übereinkom-men , und daß man also von der einen auf die andere schließendürfe. Baglivi meint, auf diese Art werde man nicht nur inKrankheiten, die nach ihrer Natur gleich, sondern auch in vie-len, die nach ihrer Natur verschieden sind, aus der besondernVerderbniß, die sie in den flüssigen Theilen erwecken, und diewirklich in diesen sonst verschiedenen Krankheiten gleich ist, vonder einen aus die andere schließen, und durchaus der gleichenMethoden, und der gleichen Mittel sich bedienen können. Hier-aus zeigt sich, wie der Arzt auch seine Mittel in zweifelhaf-ten Fällen wählt.
Aber man kommt durch die Analogie auch auf neue Me-thoden und neue Mittel. Bacon sagt, scharfsinnige Aerztesollten sich bemühen, dnrch Bewegungen, die in ihrer Gewaltsind, andere inwendige Bewegungen zu erregen , die sie in ih-rer Gewalt nicht haben, so wie man die Erstickungen in derMutterkrankheit durch den Geruch einer angezündeten Feder hebt.Verschiedene Aerzte haben geglaubt, man könnte die Maserneben so wohl einpfropfen, als die Pocken; Herr Bromm ver-sichert, es sterben mehr Leute an den blaß oder bleyfarb wer-denden Masern, als an den Pocken selbst, und schließt da-rum auch auf diese Methode. Der jüngere Herr AlexanderMonro schreibt den eingepfropften Pocken den Vortheil zu, daß