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zur Bezahlung die langsamsten unter seinen Lehrjüngern zumEigenthum.
Der Aberglaube ist in unsern Zeiten nicht weiser. Sosagten zu OrleanS die Aerzte Arnault de Nobleville und Sa-lerne in ihrer Naturhistorie der Thiere, von einem gewissenGeheimnißmacher, dem Abt Rousseau, er habe mit seinem An-schauen die Kröten todten können, sey aber einmal durch einestandhafte Kröte so gefährlich angeblickt worden, daß er inwiederholte Ohnmachten gefallen. Der selige Herr HofrathStorch in Gotha erzählt in dem siebenten Theile seines Wer-kes von Wciberkrankhciten ganz andächtig, er habe in seinerersten Jugend einen Mann gesehen, der an halbfingerlangenWarzen den Teufel in Gestalt eines schwarzen Hundes gesäugt,und nichts dabey als den elenden Lohn verdient, daß er, alsHolzhauer, mit einem Klafter geschwinder als andere habe fer-tig werden können. Von einem Gespenste hat er auch eine ganze,zum Umstürze des Unglaubens erzählte Geschichte, aus demMunde einiger Frauen.
Nur zu Vieles habe ich in dieser Absicht selbst gesehen underfahren, obgleich nichr mit den Augen eines Storchs undseiner Frauen. Einst fand ich in Deutschland auf dem Nacht-tische einer adelichen Dame etwas von der Arbeit eines gemeinenHandwerkers, das mir sehr artig schien, und einen guten Kopfanzeigte, ich äußerte hierüber einige Verwunderung; die Dameantwortete mir mit einer sehr bedeutenden Miene: dieser Hand-werker hat einen Gehülfen. Das kann seyn, sprach ich, erhat vielleicht einen geschickten Gesellen; sie lachte über meineEinfalt, und gab mir zu verstehen, dieser Gehülfe sey derTeufel. Ich habe ebenfalls in Deutschland einen Mann ge-kannt, der ein sehr großer Hypochondrist, und zuweilen einziemlicher Phantast war; in den Anfällen seiner Hypochondrielief er, bis er vor Mattigkeit niederfiel; ansehnliche Leute sag-ten mir, eS treibe ihn etwas; seine Winde treiben ihn, sagteich; nein, das war der Teufel. Ich habe in Deutschland alsArzt ein Ehepaar besucht, das in der größten Uneinigkeitlebte, so langte sie ein Ehepaar ausgemacht; der Mann war