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Feldmarschall Graf Radetzky : sein kriegerisches Leben und seine Feldzüge vom Jahre 1784-1850 / von Franz Jos.Adolph Schneidawind
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Seite
XIII
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XIU

und Dienstesverhältnissen, welche Seine Majestät in einerPrivataudienz mir zu machen geruht haben.

In meinem Werke war ich, wie immer, unparteiisch,gerecht, und habe ich meine Ueberzeugung ausgesprochen,ohne irgend eine persönliche Rücksicht und Beziehung.Eben so habe ich mich bestrebt, wahr zu seyn. Freilichgesellen sich zu den Lichtwogen bisweilen Irrthum undLüge; dann soll die Redlichkeit des Schriftstellers sie un-terscheiden, und der gesunde Verstand des Lesers wirdurtheilen, ob diese Unterscheidung gelungen ist.

Ohne Zweifel ist dieses Werk das vollständigste, dasüber den Gegenstand, den es behandelt, erschienen ist.Ich spreche ich mit Thibaudeau's Worten ich wagezu glauben, daß, aus dieses einzige Verdienst beschränkt,es nicht ohne Interesse, nicht ohne Nutzen seyn wird.Möchte ein neuer Plutarch, meine Forschungen benutzend,mit geschickter Hand den Gegenstand beschreiben, dem ichdiese Forschungen geweiht habe; ich würde mich glücklichschätzen, sie seinem Talente, seinem Genie aufgespeichertzu haben.

Inzwischen und bis dahin nehme man meine, auspatriotischem und für alles Edle und Große erglühtemHerzen gereichte Gabe, schon ihres erhabenen und erheben-den Gegenstandes wegen, mit Güte, Nachsicht und Liebe