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Feldmarschall Graf Radetzky : sein kriegerisches Leben und seine Feldzüge vom Jahre 1784-1850 / von Franz Jos.Adolph Schneidawind
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Die Frriheits-Äriege in den Jahren 1813 und 1814. F.-Fkl.-L. GrafNadetzky Chef des Ceneralstabes des k. k. österreichischen Heeres in Äöhmcn1813. Nadetzky Chef des Generatstabes der großen oder Haupt-Ärmer derverbündeten unter F.-M. Fürst C. Schwarzcndcrg 1813 und >814. NadetzkyGroßkreuz des k. k. österreichischen Lkopotd-Wrdrns und des kaiserlich russischenSt. Weorg-Vrdens 3. Klasse 1813. Nadetzky Großkreuz des k. bayerischenMar-Äoseph-Vrdens, und Nitter des kaiserlich russischen Alexander Ncwsky-und des k. preußischen rothen ÄLler-Grdens 1. Klasse.

Ich seh' die alten Fahnen wieder schweben,

Ein SiegeSpLan dringt zu meinem Ohre,

Und wieder hoch seh' ich aus dunklem BrandeDen hehren Doppeladler sich erhebenUnd auf zur Sonne streben!

I, Chr. v. ZedlitzS Todtenkränze.

Der Feldzug in Rußland hatte Napoleons Macht er-schüttert, aber nicht zertrümmert. Preußen jedoch entsagteFrankreichs Bündnisse, verband sich vielmehr mit Rußland undzog das Schwert zum Streite gegen den Unterdrücker der deut-schen Fürsten und Völker. Napoleons Genie gelang es, einneues Heer zu schaffen. Bald erschien er damit wieder an derSaale und Elbe, und das Glück begann neuerdings dem Flugeseiner Adler zu folgen. Die Schlachten bei Lützen und Bautzenerfolgten in dem Maimonate 1813 gegen die Russen undPreußen. Zwar zogen sich in fester Haltung die Verbündetenzurück aber sie wichen doch! Oesterreich konnte diesembedeutungsvollen Kampfe an seinen Grenzen nicht ruhig zu-