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hatten die Oesterreich« ihre Stellung inne, deren HauptpunctTournay war. Am 22. Mai griff sie Pichegru auf der ganzenLinie an; den ganzen Tag wurde gefochten, hauptsächlich beiPont ä Chain. Die Heftigkeit des Feuers und die Erbitterungder Soldaten, die zu einer wahren Schlächterei führte, wurdeerst durch den Einbruch der Nacht beigelegt. Pichegru ließab; er hatte ohne allen Nutzen 4000 Mann eingebüßt; dochauch die Verbündeten waren nicht in einem solchen Vortheile,daß sie die Franzosen hätten von Apern wegdrängen können.Sie machten noch einen Versuch zu dessen Rettung, aber Mae-donald und Souham siegten am 13. Juni bei Hooglede. Npernfiel am 17. Juni. Die Reihen der Oesterreich« wurden, in-dem die Franzosen die ihrigen immer ersetzten, zu schwach fürallseitig anstürmende Armeen der Republik, und also verlangteKaiser Franz persönlich von den belgischen Ständen eine außer-ordentliche Truppenaushebung, die jedoch nicht bewilligt wurde.Unzufrieden verließ Kais« Franz diesen Theil sein« Staatenund ging nach Wien zurück.
Inzwischen hatte die französische Ardennen-Armee immervergeblich versucht, über die Sambre zu dringen und Charleroizu belagern, dessen Werke, seit Kaiser Josephs II. allgemein«Schleifung der belgischen Festungen, nur in Eile und für dasBedürfniß des Augenblickes ausgeworfen waren. Viermalwurden die Franzosen von dem Erbprinzen von Oranien undFürsien von Kaunitz, 11. Mai bis 3. Juni, üb« die Sambrezurückgeworfen.
Am 28. Mai machte der österreichische Feldmarschall-Lieut-nant Beaulieu von Andoy eine Diversion aus Lesoes. Daaber der Feind Dinant nahm und über die Maas ging, kehrteBeaulieu in seine frühere Stellung nach Andoy zurück. Am5. Juni begann Beaulieu die Vorrückung nach Fontaine, umdie Verbindung mit Luremburg zu eröffnen; aber die drohendenBewegungen der Franzosen an der Sambre bewogen ihn am8. zum Rückzüge.
Jourdan hatte inzwischen dringend begehrt, nach derSambre ziehen zu dürfen, hatte die Erlaubniß erhalten undwar dahin aufgebrochen. Am 3. Juni war seine Vereinigungmit der Ardennen-Armee ausgeführt; beide Armeen «hieltenden Namen: Sambre- und Maas-Armee, und diese wurdeunter den Oberbefehl Jourdanö gestellt. Nun war an derSambre die stärkste Kriegsmacht der Franzosen versammelt, denndort befanden sich auch 2 Divisionen der Nord-Armee. Feld-marschall-Lieutenant Beaulieu marschirte daher am 11. üb«