an dcr Breitta gekämpft und dieß nebst der Rücksicht auf Da-vidovich Bonaparte zu dem Entschlüsse vermocht, sich gegenVerona zurückzuziehen. Alvinzy folgte und dieses führte zueinem Gefechte bei Verona am 11. November, und zur Schlachtbei Caldiero am 12. November, in welcher Bonaparte der An-greifende war, aber zurückgeschlagen wurde. Nun standen beideHeere bei Verona einander dergestalt gegenüber, daß das Al-vinzy'sche am linken Ufer der Etsch sich nach dem, in diese sichunterhalb Verona's ausmündenden Flusse Alpone ausdehnte.
Bonaparte erkannte seine Stellung als ungünstig. Umsich aus derselben zu reißen, beschloß er, am rechten Etschuserbis Ronco hinabzuziehen, hier eine Brücke zu schlagen und un-erwartet den an den Alpone und das Dorf Arcole gelehntenlinken Flügel Alvinzy's anzugreifen. Dieß geschah am 15.November. Von Ronco aus am Alpone und an dcr Etschentlang zogen sich Dämme, der eine nach dem Dorfe Porcil,der andere nach Arcole an eine Brücke, welche die Oesterreichermit Fußvolk und Geschütz deckten. Auf beiden Dämmen rücktendie Franzosen vor; der Angriff von Porcil war eine nichtsentscheidende Seitcnbewcgnng; der Knoten des Kampfes wardDamm und Brücke von Arcole. Ehe die französischen Kolonnenauf die Brücke gelangten, wurden sie auf dem Damme durchein heftiges Flankenfeuer des jenseits des Alpone aufgestelltenösterreichischen Fußvolkes hart mitgenommen und auf der Brückeselbst von einem so mörderischen Kugelregen empfangen, daßsie zurückwichen. Umsonst pflanzte Augereau eine Fahne aufder Brücke auf; Bonaparte selbst sprengte heran, stieg vornPferde, feuerte die Soldaten durch eine. ergreifende Rede anund stürmte mit einer Fahne voran auf die Brücke, umsonst;es war nicht vorzudringen, nicht standzuhalten; der AdjutantMuiron wurde ihm zur Seite getödtet, mehrere seiner tapfer-sten Generale, Vignolles, Verdier, Bon w., wurden verwundetaus dem Gefechte getragen; die Oesterreicher drangen vor, Bo-naparte wurde im Gedränge in den Morast gestürzt, doch von
seinen Grenadieren fortgerissen und vor Gefangenschaft gerettet.Ermüdet ließen die Franzosen am Abende ab vom Angriffe.
Bonaparte zog sich hinter die Etsch zurück, und so kam ihm
nicht zu gute, daß der General Guyeur gegen Abend auf demlinken Ufer des Alpone bis Arcole gelangt war und die Oester-reicher ihren Posten verlassen hatten. Am 16. hatte Alvinzyseine Hauptmacht herangeführt und Arcole wieder besetzt; erkam den Franzosen auf beiden Dämmen entgegen, um dieEtschbrücke bei Ronco wegzunehmen. Auch diesen Tag kämpfte