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größten Hartnäckigkeit. Aber sie wurden besiegt, umringt undPerignon, mit sieben Wunden, Grouchy aber mit 13 — t-tWunden bedeckt, von den siegenden Verbündeten gefangen ge-nommen. Eben dieses Schicksal, zu unterliegen, hatte Colli.Von allen Leiten angefallen, wurden seine Leute in die Fluchtgetrieben und der General selbst, schwer verwundet, gefangen.Der Rest dieses Heerthciles rettete sich mit Moreau in dasGenuesische, wo Moreau seine Divisionen vereinigte undsammelte.
Inzwischen bei Novi und Pasturana entschieden wurde,rückte die Colonne des österreichischen Generals Nobili aufSerravalle, zwang den General Dombrowsky, den Angriff aufdieses Fort aufzugeben und trieb ihn in der Richtung von Vignoleund an die Scrivia zurück.
Abends um 8 Uhr war die Schlacht von Novi beendigt,die Morgens 5 Uhr angefangen hatte. Die französische Armeehatte eine vollkommene Niederlage erlitten und 37 Geschütze,28 Pulverwagen, 1500 Todte, 5000 Verwundete, 3000 Ge-fangne und vier Fahnen verloren. Der Verlust der öster-reichischen Truppen betrug 897 Tode, 3758 Blessirte und 1320Vermißte, von welchen nur beiläufig 700 Mann, größtentheilsVerwundete, in feindliche Gefangenschaft gerathen sind. DieRussen hatten 2200 Mann an Todten, Verwundeten und Ge-fangenen verloren.
Der General Melas sagte in seiner Relation über dieseSchlacht: „Ich finde nicht Ausdrücke und Worte genug, umdas Verdienst, die unerschütterliche Tapferkeit und den bis zurBegeisterung gesteigerten Muth der ganzen Armeen, zu schildern."Und nach der namentlichen Anführung aller Jener, welche sichbesonders ausgezeichnet hatten, fuhr er mit folgenden Wortenfort: „Endlich kann ich es mir nicht versagen, den verdienst-vollen Herrn Oberstlieutenant Graf Radetzky Sr. Majestätzur Belohnung um so mehr anzuempfehlen, da ich in so vielenGelegenheiten seine ganz besondere Bravour, Ent-schlossenheit und rastlos e Thätigkeit zu bewundern Ge-legenheit fand, und er auch diesen Tag die Angriffscolonnemeistens selbst geordnet und bei mehreren Angriffen denthätigsten Antheil nahm, folglich gewiß wesentlich zumSiege beigetragen hat."
Suwarow folgte der französischen Armee nach Genua nicht,machte auch keine Anstalten zu irgend einer Benutzung desSieges oder zu irgend einem neuen Angriffe. Er blieb un-thätig und ermüdete nur die Truppen durch strategisch zwecklose