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Feldmarschall Graf Radetzky : sein kriegerisches Leben und seine Feldzüge vom Jahre 1784-1850 / von Franz Jos.Adolph Schneidawind
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die Oesterreich» 585 Land- und Schiffskanonen, 3 Linienschiffe,3 Kanonierboote, mehrere kleine armirte Schiffe, 4fi00 Feuer-gewehre u. s. f., und eine Garnison von 2599 Mann, mit6 Generalen und 235 Stabs- und Oberofficieren, welche dieWaffen vor den Oesterreich»» streckten. Klenau kam wiedernach Chiavari und am 15. December bis unter die MauernGenua's; allein dies» Versuch auf diesen wichtigen Platz konntebei Gouvion Saint-Cyrs Uebermacht nicht gelingen, und Klenauund Hohenzollern mit ihm zog sich auch dießmal zurück auf dieMagra.

So ging der Feldzug von 1799 zu Ende. Nach dem Fallevon Coni war für die Franzosen alle Hoffnung verschwunden,während des Winters noch einen entscheidenden Schlag führenzu können; auch war durch die neunmonatlichen unausgesetztenNiederlagen der moralische Zustand des französischen Heeres sogesunken, daß ohne eine Regeneration desselben auf einen glück-lichen Gebrauch seiner Waffen nicht zu rechnen; ferner mußten,um handeln zu können, Verstärkungen abgewartet werden; end-lich starb der General Championnet, ein tapferer, geschickterFeldherr und tüchtiger Charakter. Mit der Hauptmasse standdas französische Heer jenseits der Alpen und Apenninen, in derNiviera bis Savonna und an der Durance.

Mit der Eroberung von Coni (Cuneo) beschloß MelaSden Feldzug, und ließ sein Heer divisionsweise am 8. Decemberin eine enge Cantonirung rücken: Elsnitz bei Cherasco, Mon«dovi rc.; Karaczay bei Coni, Centale rc.; Mitrowsky bei Sa-vigliano, Raconigirc.; Vukassovich bei Pignerolo und Umgegend;Kann bei Turin und Umgegend; Ott bei Moncaliere, Chia-vasso rc.; Haddick bei Voll' d'Aosta, Domo d'Ossola rc.; Hohen-zollern bei Alessandria und Tortona; Klenau hinter der Magrabei Sarzana und Sestri; Fröhlich im Toskanischen und in denMarken u. s. f. — In einem Armeebefehle aus Borge SänDalmazzo (vorn 6. December 1799) sprach der greise Melaödie Achtung aus, welche seine brave Armee in diesem ruhm-vollen Feldzuge sich verdient hatte. Gerührt dankte er allenGeneralen, Stabs- und Oberofficieren für ihre bei jeder Ge-legenheit erprobte thätige Mitwirkung und Entschlossenheit inGefahren, — der gemeinen Mannschaft für ihren männlichenMuth und Ausharren in den vielfältigen Beschwerden diesesFeldzuges. Am Schlüsse sprach er seine Freude aus, seinenbraven Soldaten gute Winterquartiere verschafft zu haben, undseinen ernsten Willen und sein eifrigstes Bestreben, für ihreBedürfnisse, ihren Unterhalt, ihre Bedeckung und Ausrüstung

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