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Napoleon die Division Serraö in die Linie einrücken, noch zweiDivisionen der italienischen Armee, die von Paetod auf Wagram,die von Durutte auf Breitenlee wenden und die bayerische Di-vision Wrede und die Füsiliere und Tirailleurs der französischenGarde unter Anführung des Generals Reille, Adjutanten desKaisers, vorrücken. Das Gefecht blieb mörderisch und hart-näckig von beiden Seiten. Dem französischen General Lamarquewurden, vier Pferde unter dem Leibe erschossen und sechs Or-donnanzen getödtet. Es war unter diesen Ereignissen Mittaggeworden, und die Schlacht dauerte auf der ganzen Linie mitHeftigkeit fort. Wo die Truppen noch nicht in der Nähe fochten,wie der ganze Heertheil Hohenzollerns, oder wo sie theilweiseinnehielten, wie das Corps von Klenau bei Aspern, der dasVorrücken der andern abwartete, da standen sie doch unaus-gesetzt im Bereich« des heftigsten Kanonenfeuers, das von derDonau bis jenseits Markgrasen-Neusiedel ununterbrochen wüthete,ja mit jedem Augenblicke schien die Zahl und die Gewalt derGeschütze sich zu vermehren.
Macdonald konnte nicht weiter vorwärts dringen. DieGegenwart des Erzherzogs Carl hatte auch dieses Mal dengrößten Einfluß auf den Muth und die Sündhaftigkeit seinerTruppen *). Macdonald mußte endlich seine in eine Plänkler-kette ausgelösten Divisionen durch die vorrückenden Verstärkungenzurückziehen. Die neue feindliche Linie bildeten nun die bayerischeDivision Wrede, mehrere Divisionen der italienischen Armeeunter Eugen, Gardetruppen, das CorpS von Marmont, an dassich das von Bernadotte anschloß. Die Kanonade dauerte fort.Auch Oudinot kanonirte. Dadurch erhielt jedoch der FürstHohenzollern, der das feindliche Feuer aus seinem Positions-Geschütze wirksam erwiderte, keinen bedeutenden Verlust. Diemörderische Wirkung der vom Oberst Russo trefflich geleitetenBatterien Hohenzollerns benahm auch zwei Kolonnen, die den
Das war einer der erhebenden Momente der Schlacht, den der Grc-nadierobcrlieutenant Ostermann (vom Ncgimente Esterhazy), welchemeine Kanonenkugel beide Schenkel zerschmettert hatte, noch sehen wollte,um freudig sterben zu können. Er hatte die Soldaten gebeten, ihn aneinen Baum zu lehnen; in dieser Lage verfolgte er die vorrückendenColonnen der Waffenbruder, ihre Gefechte u. s. w. Nebel und Rauchverbargen ihm eine Zeitlang ihre Bewegungen; da brach die Sonnedurch und beleuchtete die siegesmuthigen Fahnen Oesterreichs; Oster-maun sah abgeschlagene feindliche Angriffe, Aspern, Eßling erobert rc.„Nun mache mir mein Grab," sprach er ruhig zu dem Grenadier, derbei ihm geblieben war. Dieser holte eine Schaufel von der nächstenBatterie und hatte noch nicht zur Hälfte die Arbeit vollendet, alsOstermann verschied.