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Division, unterstützt durch die Brigade Gtlly von der DivisionFriant, nahm die Höhe endlich, von der er herabgeworfen wor-den, und General Friant mit den drei andern Regimenternseiner Division die vor ihm befindlichen Höhen; doch Mark-grafen-Neusiedel hielt sich noch immer, obgleich eS von demfeindlichen Geschütze zerschmettert wurde. Puthod und Gudinbestürmten das Dorf von allen Seiten; Davoust leitete dieAngriffe selbst; endlich zwangen Ermattung, Flammenhitze deSbrennenden Dorfes, noch mehr aber die überlegene Macht desFeindes, welcher immer frische Truppen in das Gefecht brachte,die braven Vertheidiger zur Räumung des Dorfes; aber amRande der Anhöhen angelangt, boten sie neuerdings dem sieges-trunkenen Gegner die Stirne. Der tapfere österreichische GeneralPeter von Vecsay wurde hier tödlich verwundet. Fürst Rosen-berg war gezwungen, sich nun auf die Vertheidigung der Po-sition zu beschränken, und suchte vorzüglich den Thurm beiMarkgrasen-Neusiedel zu vertheidigen, weil er einsah, daß vondiesem ausspringenden Winkel der Höhen deS Rußbaches unddessen Vertheidigung das Schicksal des linken Flügels, wennnicht der Erfolg deS ganzen TageS abhing. UebrigenS hofftener und die Seinen sehnlichst, der Erzherzog Johann werdeendlich im Rücken deS FeindeS erscheinen und dem allzunach-theiligen Kampfe eine andere Wendung geben. Schon warzu fürchten, Johanns Truppen würden zu spät eintreffen; alleinso lange ihr Eintreffen noch möglich schien, mußte die Stellungmit angestrengter Thätigkeit behauptet werden. Davoust fuhrfort, die Umgehung der linken österreichischen Flanke mehr undmehr auszudehnen, und diese Bewegung durch fortwährendeFrontalgefechte zu begünstigen. Die von dem Prinzen Hohen-zollern gesendeten Hilfstruppen wurden, tvie sie nach und nachanlangten, auf der äußersten linken Flanke, die sie verlängernhalfen, verwendet. Sie konnten das Gefecht wohl erfrischen,jedoch in seinem Gange nicht verändern. Das Mißverhältnisder Kräfte war schon zu groß. Die Rosenbergischen Truppenwaren alle schon im Kampfe, kein Rückhalt stand bereit, dennauch Hohenzollern sah sich durch Oudinot angegriffen, währenddie Franzosen immer fort noch Verstärkungen an sich ziehenkonnten. In 6 geschlossenen Massen, zahlreiches Geschütz vorund neben sich führend, von Plänklerschwärmen umgeben,drangen die Divisionen Gudin und Puthod wiederholt zumSturm heran, während die Divisionen Morand und Friantihre Linie rechtshin immerfort ausdehnten. Die österreichischeReiterei, an deren Spitze sich die Generale Nostiz, Wartens-