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Arrighi herangezogen. Alö diese CuirassierS mit Anstrengungaus die Höhen gekommen waren, um einzuhauen, geriethen siein die österreichischen Lagerhütten, die in die Erde gegrabenund noch von österreichischen Schützen besetzt waren, welche ihreGewehre nur auf die Brust der Pferde abzudrücken brauchten,und kamen dadurch in Unordnung, Nachtheil und endlich in solcheVerwirrung, daß sie in die Ebene zurückgeführt werden mußten,um sie wieder zu ordnen.
Obgleich der letzte günstige Moment, wo die unerwarteteErscheinung des Erzherzog Johann im Rücken des Feindes ent-scheidend Hütte einwirken können, so gut wie vorüber war, sosuchten dennoch die österreichischen Bataillonsmassen auf demrechten Flügel des Rosenbergischcn Corps, welche am Randeder Höhen sormirt waren, noch Stand zu halten. Das In-fanterie-Regiment Sztarray und die Reste der Infanterie-Re-gimenter Erzherzog Carl und Stain hatten gegen den Thurmeine Flanke gebildet und leisteten, was brave Soldaten ver-mochten. Unter Anführung des F.-M.-L. Fürst Hohenlohe-Bartenstein, des G.-M. Prinz Philipp von Hessen-Homburg rc.schlugen sie mehrere Angriffe standhaft zurück. Fürst Rosenbergwollte sogar den Thurm den Franzosen wieder entreißen undstürzte mit der Brigade Philipp Hessen-Homburg im Sturm-schritte aus den Feind; er mußte jedoch den Versuch aufgeben,weil ein kreuzendes Kartätschenfeuer seine Leute niederschmetterteund das Uebergewicht des Feindes nicht mehr zweifelhaft er-schien. Dieser Augenblick war der entscheidende, und allesspatere Erscheinen des so sehnlich erwarteten Corps von Preß-burg war von diesem Momente an unnütz. In diesem letztenAngriffe wurde Prinz Philipp von Hessen-Homburg von einerKartütschenkügel schwer verwundet; allein ungeachtet seinerschmerzhaften Wunde verließ er seine tapfere Brigade erst nachder Schlacht, um die noch im Schenkel befindliche Kugel aus-schneiden und sich verbinden zu lassen.
Da nunmehr die ganze Stellung hinter dem Rußbachevom feindlichen Geschütz enfilirt wurde und der Feind die Um-gehung des österreichischen linken Flügels in der Richtung vonBockflies fortsetzte, so erfolgte um 1 Uhr Mittags der Befehldes Erzherzogs Generalissimus zum Rückzug des RosenbergischcnCorps. Wenn auch jetzt ein noch schöner Angriff der öster-reichischen Reiterei, wobei sich Rieschs Dragoner, unter OberstScheither, besonders auszeichneten, den Abmarsch des Fußvolkeserleichterte, so war er doch nicht im Stande, bei der Ueber-mackt Davousts, dessen Marsch zu hemmen. Dieser drang