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trauen der wackern Böhmen in ihre Stärke gab sich durch einlautes Hohngelächter kund, mit dem sie die Geharnischten nachdem ersten mörderischen Feuer begrüßten. Sie verfolgten dieFliehenden noch mit Plänklern, durch die eine zwölfpfündigeKanone, welche aus Mangel hinreichender Bespannung dieMassen nicht mehr erreicht hatte, in Sicherheit gebracht wurde.Die sich mittlerweile wieder geordneten zwei österreichischenNeiter-Regimenter Schwarzenberg und Klenau erneuerten ihrenAngriff, aber wieder mit ungünstigem Ausgange. Die Massendes Fußvolkes wiesen auch den damit erfolgten zweiten Anfallder französischen Reiterei mit gleichem Muthe ab. Das k. k.Cuirassier-Regiment Liechtenstein griff die zwischen den Massendurchgebrochene französische Kavallerie an und warf sie.Die Uhlanen von Schwarzenberg und die Chevaurlegersvon Klenau wiederholten ihre Angriffe; der Rittmeister Galloisdes ersten Regiments hieb eine verlorene Batterie wieder ausden Händen des Feindes; der Rittmeister Tettenborn mit seinerEscadron von Klenau warf die feindlichen Harnischreiter zurück,und wurde von dem Erzherzoge Generalissimus noch auf demSchlachtselde zum Major befördert, worauf er ferner seineSchwadron und ein unter seinen Befehl gestelltes Jägerbatail-lon zunächst am Feinde hielt. Zum drittenmale brach eine Zahl,und zwar frische feindliche Regimenter Reiterei, gegen die ganzeFront des Corps von Bellegarde heran; allein auch dieser An-griff wurde von allen Bataillonen standhaft abgeschlagen. Be-sonders zeichnete sich Hauptmann Home mit seinem Klumpenvon zwei sehr zusammengeschmolzenen Compagnien des viertenBataillons der Legion Erzherzog Carl aus; obgleich er jedes-mal von der Reiterei ganz umschwärmt war, so gelang ihmdennoch die glücklichste Vertheidigung. Oberst Bentheim warfsich mit dem Regimente Vogelfang dem Feinde im Sturmschritt ent-gegen, wobei er verwundet wurde, und hemmte durch diesen wüthi-gen Angriff die Verfolgungslust. Der Marsch des Corps vonBellc-gardc wurde sodann über Gerasdorf in bester Haltung fortgesetzt.Nach so oft wiederholter Ueberzeugung von der Vergeblichkeitder Versuche, die Haltung solcher Krieger zu brechen, zog sichdie französische Reiterei in das Thal von Gerasdorf zurück, undgab die Hoffnung auf, diesen unbesiegten Truppen für denTag noch einen Vortheil abzuringen. Bellegarde stellte seinCorps vor Einbruch der Nacht zwischen Stammersdorf unddem Wege nach Hagenbrunn auf, wobei die Brünner Straßevor der Front blieb.
Auch die anderen österreichischen Corps, von ihrem weisen