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Flügel Vandamme's umging die österreichische Brigade Hessen-Homburg links durch waldige Gebirgöabfälle, und vereinigt mitden Truppen des russischen Generals Rajewsky, trieb sie die Fran-zosen von Anhöhe zu Anhöhe, nahm eine im Thale liegende hart-näckig vertheidigte Mühle und bedrohte den rechten sranzösischenFlügel beim Dorfe Kulm in der linken Flanke. Es war 1kllhr Vormittags, als Kleist von Nollendorf her im RückenVandamme's, der bereits in der Fronte und auf den Flankenangegriffen und bedrängt war, erschien und mit dem erstenKanonenschüsse vollends die Entscheidung brachte. In dem erstenAugenblicke glaubten die Franzosen, es sey das Corps vonSaint-Cyr, welches zu ihrer Unterstützung von den Höhen nie-dersteige. Verzweifelt war nun Vandamme's Lage. Er sahseine einzige Rückzugslinie abgeschnitten. Mit militärischerFassung ergriff er die einzige Maßregel, welche möglicher Weisenoch Rettung gewähren kann. Er beschloß, sein ganzes Ge-schütz aufzuopfern. Im Centrum sollte es so lange wie mög-lich die Massen der Verbündeten im Zaume halten, indeß erselbst mit dem Fußvolke und der Reiterei es versuchte, sich denWeg mitten durch die Preußen zu bahnen. Die preußischeBrigade Pirch hatte bereits das Dorf Arbesau besetzt; daaber dieses Dorf die einzige Verbindung mit Nollendorf ge-währte, so griff es die französische Brigade Duhesme an, eswieder zu nehmen und vertrieb die Preußen, die es besetzt hiel-ten, während die französischen Brigaden Quiot, Reuß, Corbi-neau rc. sich in Verzweiflung auf die anrückenden preußischenKolonnen warfen, um sie zu durchbrechen. Da rückte Collo-redo mit den Infanterie-Regimentern de Ligne und CzartorinSky,hinter ihnen die Brigade Chiesa im zweiten Treffen, vor understürmte Arbesau, ohne nur einen Schuß zu thun; da stürzteGraf Sorbenburg mit den Dragonern Erzherzog Johann, GeneralKnorring mit Tartaren und Cuirassieren, dann die österreichischeInfanterie-Brigade Abele auf den Feind und machten denpreußischen Bataillons Luft, oder stellten die Verbindung mitihnen her. Die österreichische Division Bianchi rückte bisSchandau vor. Von allen Seiten wurden die Franzosen um-rungen; auch von Kulm und den dortigen Höhen vertrieben;ein fürchterliches Handgemenge entstand; Generale, Offiziereund Soldaten, Alles war untermischt, um sich zu retten; alleinnur der Reiterei des kühnen Corbineau gelang es, obschon mitgroßem Verluste, im wilden Ritte die Höhe hinauf sich mittendurch die Feinde Bahn zu brechen; auch einiges Fußvolk rettetesich nvthdürftig; daS gesammte französische Corpö wurde zu