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einer dreitägigen Ruhe am 10. ihre Operationen wieder an. Alexan-der blieb der Friedensunterhandlungen wegen in Troyes zurück.Victor, Oudinot, Pajol rc. vermochten nicht, die Nebergängeder Seine bei Nogent, Bray und Montereau den TruppenWrede's, Wittgcnsteinö rc. lange streitig zu machen; Senswurde am 11. durch den Kronprinzen von Würtemberg genom-men; auch die Nonne wurde überschritten; Wrede besetzte am13. nach einem heftigen Gefechte Donnemarie; Wittgensteinkam nach Nangis; Giulay nach Pont sur Nonne rc.; leichteSchaaren streiften bis Fontainebleau und Orleans. Die Mar-schälle wichen über Nangis, wo dann Macdonald zu ihnenstieß (am 15. Februar), bis zum Flüßchen Aercs. Die ver-bündeten CorpS von Wittgenstein, Wrede und dein Kronprinzenvon Würtemberg standen am weitesten voraus am rechten Uferder Seine. Platoff war am 16. in Nemours rc.
Während Schwarzenberg an der Seine vorrückte, warBlücher längs der Marne gegen Paris im Marsche. Blücherkam auf die Spur Macdonaldö, welcher sich damals überVitrybewegte, um sich nach Nangis zurückzuziehen. Lüstern nach demgroßen Geschützpark, den Macdonald mit sich führte, sandteBlücher das CorpS von Aork, dann Sacken mit 20,000 Mann,Alsusieff mit 5000 Mann einzeln voraus und folgte mit demNeste des Heeres von Chalonö nach. Blüchers Hauptquartierwar am 9. Februar Vertus; an diesem Tage stand Alsusieffzu Champaubert, Sacken zu Montmirail, Nork bei Dormannö;der Rest des Heeres bei Vertus, Vitry rc. Napoleon waram 8. Februar von Nogent aufgebrochen; Verstärkungen vonalten und jungen Soldaten unter Laval, Lefcbvre rc. wareneben beim Heere eingetroffen. Mit Nep, Marmont, Lefebvre,Mortier, Berthier, Grouchy, Nansouty rc. eilte er auf Sezanne;es kostete Mühe, unsägliche Anstrengungen bei gräulichem Win-terwetter auf grundlosen Wegen fortzukommen; aber Napoleonkam in die Nähe der Straße, auf welcher die Corps des Feld-marschallS Blücher vereinzelt waren. Er überfiel bereits am10. Februar bei Champaubert Alsusieff, richtete es großtentheilszu Grunde und warf sich in die Mitte zwischen Blücher unddessen vorausgezogenen Feldherren. Er wandte sich nun gegendie letzteren. Seine Soldaten hatten wieder Muth. Sackenwurde am 11. Februar bei Montmirail angegriffen, hart be-drängt und Nork, der Nachmittags 3 Uhr dazu kam, in dieNiederlage mitverwickelt; beide suchten ihre Rettung auf derStraße nach Chateau-Thierry. Napoleon folgte ihnen dahin,griff sie am 12. Februar an und zog als Sieger in Chateau-