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Angriffe schreiten sah. Grand-Torcy war der Stützpunctder Stellung. Auf diesem Puncte befehligte Ney. Friantmit der alten Garde deckte Arciö. Wiederholt stürmten Oester-reicher, Bayern und Russen nach Grand-Torcy. Allein Neybehauptete eS mit Rousseau und Boyer. Auch blieb unerschüt-terlich Friant bei Arcis. Dagegen auch alle Angriffe, dieNapoleon selbst auf die Verbündeten that, so gut wie gar keinenEindruck auf dieselben machten. Napoleon war während desKampfes oft im Getümmel, in dem Wirbel der Cavallerie-Chargen und in großer Gefahr, getödtct oder gefangen zuwerden. General Girardin hielt einen feindlichen Lanzenstoß vonihm ab; er selbst mußte seine Pistolen abfeuern, wie er nachmalsseiner Gemahlin schrieb; mehrere Offiziere seines Hauses wur-den an seiner Seite verwundet. Ein Angriff Sebastiani'ö, inzweiter Linie die Reiterei Lefcbvre-Deönouettes, bei Einbruchder Nacht noch unternommen, scheiterte an dem 2. und 7. bayeri-schen ChevaurlegerS-Regimente und beendigte den Kampf. AmAbende stieß Macdonald mit 12,000 Mann zu Napoleon under brannte vor Begierde, bis der Tag kam; er hielt abermalsdie Angriffe der Verbündeten für nichts, als die letzten An-strengungen, den Rückzug zu schirmen; und nun wollte er leb-haft die Verbündeten verfolgen.
Fürst Schwarzenberg hatte die Nacht angewendet, die Be-fehle für den kommenden Tag zu ertheilen, seine verschiedenenCorps auf den Hohen von Mesnil la Comtesse, bei Chaudray rc.zu versammeln und zwar in der Stellung, wo er die Schlachtannehmen wollte. Als daher Napoleon mit den Colonnen am21. März die Hohe der Hügelflächen vor Arcis erstiegen hatte,sah er keine fliehende Armee vor sich, sondern eine schlagfer-tige, schlachtbereite. Dennoch wollte er den Kampf fortsetzen.ES war dieses Gefecht ein nutzloses Opfer, das er seinemStarrsinne brachte. Als eine Granade in seiner Nähe nieder-schlug, zwang er sein Pferd dicht heran, daß es Lunte roch,bis die Granade platzte; er schien den Tod zu suchen; Neysund Sebastiani'ö bedenkenerregende Berichte über die feindlicheArmee, deren einer Theil schon vollauf genügend war, seinkleines Heer zu umringen und zu vernichten, vermochten ihnendlich vom Kampfe abzulassen und sich über die Aube zurück-zuziehen. Er trat noch beim Tage den Rückzug nach Somme-puiö an. Oudinot mit 3 frischen Brigaden mußte den Rück-zug schirmen. Schwarzenbcrg setzte sogleich den Kronprinzenvon Würtemberg und die Generale Giulay und Wrede zurVerfolgung in Bewegung; sie trieben Oudinot aus Arciö und