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reitenden Batterie und setzte sie gegen die Franzosen in Thä-tigkeit, während Kosackm der Garde, preußische Garden zuPserd, die Escorten von Schwarzenberg, Wrede rc. einspreng-ten. Pactod, den neuen Sturm anbrechen sehend und zwei-felnd, Saint-Gond erreichen zu können, redete zu seinen Sol-daten und forderte sie auf zum Schwur, ihr Leben theuer zuverkaufen. Sie leisteten und hielten ihn. Der vierte Haupt-angriff begann; die glänzenden und zahlreichen SchwadronenCuirassierö, Dragoner, Lanzenreiter, Husaren, ChevaurlegcrS rc.,einen Halbkreis um die Colonne bildend, warfen sich abwech-selnd gegen dieselbe. Umsonst waren ihre ungestümen Angriffe;umsonst die Aufforderung die Waffen zu strecken*). Es warein furchtbar schöner Anblick, sagt ein Augenzeuge, den dieSonne durch zerrissene Wolken beleuchtete. Die weite Ebenemit zahllosen Kriegsvolkern besäet, mitten darin eine HandvollSoldaten, von Mattigkeit beinahe niedergedrückt, die mittenunter ihren gesallenenen Kameraden, der verzweifelnden Lage,in der sie sich befinden, nicht gedenken, sondern mit Ehrenheldenmüthig endigen wollen. Ein fürchterliches Kanonenfeuervon 3 Seiten wurde gegen die französische Colonne eröffnet,um diesen Trotz zu strafen; ganze Reihen wurden niederge-schmettert; die bis dahin noch geretteten Kanonen wurden demon-tirt. Es war 5 Uhr. Die verbündete Reiterei hatte sich zum5. Hauptangriff gesammelt und stürzte von Neuem heran.Heftiger Anstoß! Endlich wurden zwei Vierecke gesprengt undniedergeritten; die Generale Amey, Boute, Pactod, Delort ge-fangen, Oberst Georgier rc. niedergehauen. Nur das dritteViereck, vom General Thevenot, hielt noch zusammen und kamden Morästen von Saint-Gond nahe, daß es, von ^8 Feucrschlün-den beschossen, gegen den 6. Hauptangriff Halt machen mußte. Eswurde nicht mehr geschossen; Bajonnet und Kvlbe fochten gegenLanze und Pallasch; fürchterlich war das Blutbad, was die Reiterei,die endlich den letzten Widerstand der Franzosen gebrochen hatte,unter denselben anrichtete. General Thevenot und Oberst Wie-land, Amcy'ö Adjutant, wurden vom Pferde gehauen und ge-fangen; die meisten ihrer Soldaten fanden den Tod unter der
2) Rapatel, vormals Morcau's Adjutant, damals aber bet Kaiser Aleran-der, einer von Denen, welche dazu mahnten, wurde von einer franzö-sischen Kugel getödtel. „Freunde Landsleute!" hatte Rapatel denFranzosen zugerufen, „hört auf zu fechten; ihr habt euch Ehre erwor-ben; Kaiser Älerander wird euch sogleich wieder frei lassen!" — Indemselben Carro, aus welchem der tödtliche Schuß auf Rapatel fiel,kämpfte sein Bruder als Artillerie-Hauptmann. — In den tapferenCarre's der Generale Pactod und Amey fochten viele geborne Vendeer.