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herzuziehen, und bei Saint-Dizieres die Gelegenheit zu ersehen,einen Vortheilhaften Schlag zu führen. Er warf sich mit ganzerMacht auf die folgenden Winzingerode und Tettenborn, erkanntezu spät seinen Irrthum, und eilte nun über Troyeö zurück, umParis noch vor dem Feinde zu erreichen. In Fromenteau er-fuhr er den Verlust seiner Hauptstadt, in Fontainebleau ihrenAbfall von ihm, seine Thronentsetzung durch den Senat, denUebertritt Marmonts mit seinen Truppen zu der neuen einst-weiligen Regierungsbehörde, die Zurückberufung der Bourbonsu. s. w. So war er denn gefallen, dieser gewaltige Herrscher,von der furchtbaren Hohe, von welcher herab er ganz Europazittern gemacht! Doch hatte er noch die Ehre, als Kaiser ab-treten zu dürfen; er durfte sein Entsagen an Bedingungenknüpfen und durch einen Vertrag mit den Mächten Europa'S,sich auf der Insel Elba ein herrscherliches Daseyn sichern. Am20. April 1814 trat er seine Reise nach der Insel Elba an.Am 4. Mai hielt König Ludwig XVIII. seinen Einzug in Paris,am 30. wurde der erste Pariser Friede unterzeichnet, woraufdie alliirten Monarchen Paris verließen, denen dann auch dieverschiedenen Armeen folgten und in ihre Heimath zurückkehrten.
Der Oberfeldherr der verbündeten Heere, FeldmarschallFürst Schwarzenberg, legte das bisher verwaltete hohe, aberschwere Amt nieder, und nahm in dem Tagesbefehl vom 5. Mai1814 von den Truppen aller Völker Europa's mit gewichtigenund rührenden Worten Abschied.
Wieder reich an Verdiensten, Ruhm und Ehren kehrteF.-M.-L. Graf Radetzky in sein Vaterland zurück. Ueberallwurden die heimkehrenden Sieger mit Jubel empfangen. Undmit Recht unter ihnen unser Held; denn in diesem Feldzugewar es ihm gelungen, nicht nur militärische, sondern auch diplo-matische Schwierigkeiten beseitigt zu haben, die nicht geringwaren. Alle Parteien stimmten in der Anerkennung des Ver-dienstes überein, welche sich der Chef des Generalstaves umdie gemeinsame Sache erworben hatte. Radetzky stand jetzt imersten Gliede der deutschen, durch Ausdauer, Umsicht und That-kraft ausgezeichneten Feldherrn!
„Seh mir gegrüßt.
Du stritt'st, um lange Schmach, die wir erlitten.
Zu rächen, und den deutschen Ruhm zu wahren!"
Ch. v, Zeblitz: Todteukränze,
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