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an seiner Seite der Vizeadmiral Dahlerup, der Generalqnartier-meister Heß, der General der Cavalleri'e Gorzkowsky und nocheinige höhere Offeriere und Adjutanten aus Radetzky'ö nächsterUmgebung, so wie auch Capitän und Marinercserent WüllerStorf,der das ganze Fest leitete. — Als Radetzky die Stufen der Pia-zetta erstiegen hatte, trat ihm der Pfarrer der Marcuskirche inBegleitung des Podesta entgegen und überreichte ihm auf pracht-vollem Kissen die goldenen Schlüssel der Stadt (die man einstfür Kaiser Napoleon angefertigt hatte), welche der Feldmarschallmit entblößtem Haupte empfing. Kaum war diese feierliche Hand-lung vorüber, so brach daS versammelte Officiercorps in einenthusiastisches Lebehoch aus, der Feldmarschall schritt hierauffrisch und rüstig auf die Hanptwache zu, wo eine Compagnie desInfanterieregiments Wocher in Parade aufgestellt war, und andieser vorüber auf dem Platz, um die wackeren Truppen, die seinGeist zur mnthigen Ausdauer ermuntert hatte, die endlich alleSchwierigkeiten besiegten, welche Natur und Kunst unüberwindlichgemacht zu haben schienen, zu begrüßen. Sämmtliche Truppenpräsentirten das Gewehr und die Muflkcorps stimmten die Volks-hymne an, deren Klänge mit dem Donner der Geschütze, demSchalle der Glocken und dem Jubelrufe der Truppen in einenmajestätischen Triumphgesang sich verschmolzen, würdig des Feld-herrn und des Heeres, die mit ihren Thaten den Abgrund aus-gefüllt, der die Monarchie zu verschlingen drohte. Bei manchenDecorirten blieb der Feldmarschall stehen und richtete an sie einigevon diesen freundlichen Worten, die, aus dem Munde des ange-beteten Führers kommend, den Soldaten zu den kühnsten Thatenentflammen. Nachdem der Feldmarschall die letzte Abtheilungbesichtigt hatte, begab er sich mit seinem Gefolge in die Marcus-kirche und wohnte dem feierlichen Hochamte bei, welches derPatriarch in Person verrichtete. Geschützsalven bezeichneten dieHauptmomente desselben. Auf beiden Seiten des Hauptschiffes,welches dieOfficiere erfüllten, saßen fremde Consuln, Municipalrätheund andere Beamte. In den Seitenschiffen bewegte sich das Volk.
Das Volk von Venedig hatte sich beim Einzüge Radetzky'sin nicht geringer Zahl versammelt, und wenn es auch anfangsstumm blieb, so schmolz doch die Eisdecke, die einen Theil derBevölkerung überzogen. Aus vielen Fenstern weheten geputzteDamen dem edlen Feldherrn ein freundliches Willkommen zu, undals Radetzky, nach beendigtem Gottesdienste, durch die Reihender Officiere dem Ausgange zuschritt, stürzte ein Priester hervorund küßte ihm, ehe er es hindern konnte, mit allen Zeichen desEnthusiasmus und der Freude die Hand.