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Die, von Dornen umstarrt, trotzte der fre-velnden Hand?
Wehrlos welket sie jetzt, und senkt das erblei-chende Antlitz
Nieder, dem Blumenvolk ringsum ein froherVerlust.
Pflegtest d» darum dir, und erzogst die knos-pende Blume,
Daß der Entknospeten du möchtest bereitenden Tod?
Also zürnete ich dem blumenzerstbrenden Freun-de,
Und erhielt von ihm Worte der Wchnmthzurück:
Zürne mir nicht, o Freund, mit frevelahncn-dem Blicke!
Nickt ich legte die Hand schuldvoll der Schuld-losen an.
Zephyr'S buhlender Sohn. getragen auf Vlü-thcngefieder.
Bracht' ihr schmeichelnden Dust, und in demDuste den Tod.
Darum traur' ich hier, und sinn', und sammle,statt Rosen,