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Heliora : Gedichte / von Georg Justus Friedrich Nöldeke
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143
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Dornen, die machtlose Wehr ihrer Verwel-ketcn, ein.

Niemand fühlte von ihr je böser BeleidigungStiche;

Jeden erfreute ihr Duft, und ihr beschicken»Blick.

Sieh, auf daß forthin auch keinen ihr Stachelverletze,

Den ihr Natur jii Wehr, nickt zur Belei-digung gab,

Brech' ich jeglichen Dorn, und ordne mit wüh-lendem Finger

Alle jur Blumengestalt, nimmer verwelkendund schön;

Daß sie mögen dem Wandrer und unsernHcrzensvcrtrauten,

Wann sich ihr Lebenspfad ringsum in Dor-nen verliert,

Wiedersagen zum Trost, was ich zu sagen sieheissc:

Sammelt jedes Gefühl, jede Empflndun-des Gram-,

Und vereint sie M zum lieblichen Kranz derErinu'rung: