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scharlachfarbiges oder weißes Basken-Barett (ia vovns) decktedas Haupt, der Hals war frei oder von einem seidenen Tucheumschlungen; die Bewaffnung bestand nur aus dem Tod sen-denden Gewehre mit um den Leib geschnallter schwarzer Patron-tasche, an der das Bajonett, oft ohne Scheide hinabhing. Al-les war auf die höchste Leichtigkeit und Beweglichkeit berechnet:statt des Tornisters trugen sie einen leinenen Beutel auf demRücken, der nur ein Hemd, ein Paar Sandalen und die Le-bensrnittel enthielt.
An preußische Organisation, die elegante Einfachheit derpreußischen Armee gewöhnt, mußte mich im ersten Augenblickeder Anblick dieser Krieger unangenehm choquiren. Doch schnellbedachte ich, wie unendlich höher das Verdienst der Männer zustellen ist, die unter solchen Umständen nicht verzagten; die, anso vielem sonst für unerläßlich Gehaltenen Mangel leidend, wü-thig, wenige Hunderte anfangs, gegen die von allen Seiten zuihrer Erdrückung heraneilenden Colonnen sich erhoben, Jahre langden ungleichen Kampf bestanden, die feindlichen Massen oftschlugen und aufrieben, bis sie, von ihren Gebirgsvesten herab-brechend, durch alle Provinzen Spaniens bis zu Gibraltar'sFelsen und an die Thore von Madrid den Schrecken ihrer Waf-
Die Uniform bestand aus dem Überrock, der ohne Jacke rc. getra-gen wurde, rothen Beinkleidern, dem Barett mit wollenen Qua-sten; die Officiere trugen dunkelblaue Überröcke und darüber diebeliebte rsmarra, eine elegante Jacke aus schwarzem Lä'mmerfellmit seidenen Schnüren; die Quasten ihrer Baretts waren von Goldoder Silber. Das Gepäck der Soldaten, wie der Officiere warsehr einfach, da selbst diese Effecten von den Bedienten getragenwerden mußten: nur die Capitains durften ein Pferd mit sich füh-ren. — Die christinische Armee war eben so uniformirt; trug abergrößtentheils weißes Lcderzeug und, oft einzige Unterscheidung derstreitenden Corps, Czako's oder französische Mützen. — Die Be-kleidung der spanischen Armee in Friedenszeit ist äußerst geschmack-voll. Während des Krieges fehlte es oft an Allem.