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So konnten wir drei Tage in Peralta bleiben, dessen ^Vesatzungübrigens im Fort »«belästigt blieb und auch gegen uns keinens Schuß weiter abfeuerte. Nachdem alle Vorräthe, deren' an' Wein, Getreide und öl viele sich fanden, so wie die Waffenund Pferde nach Estella geschafft waren, verließen wir die Stadt,um nach der Solana zurückzukehren. — Ich war glücklich, daich endlich wieder dem Feuer dieser Christines mich gegenübergesehen hatte.
Einige Tage nachher ward ich vom Gen. Garcia beordert,siebenzig Individuen der französischen Fremdenlegion, meistensDeutsche, die zu uns übergegangen waren, nach der französischenGränze zu geleiten, da sie den Wunsch ausgesprochen hatten,^ nach ihrer Heimath entlassen zu werden. Das aus solchen De-serteurs gebildete Bataillon, welches mit der königlichen Expe-dition abmarschirt war, zeichnete sich bei jeder Gelegenheit ebensodurch »»gemessene Bravour wie durch Mangel an Disciplin und^ durch Unordnungen, vor Allem Trunk und Diebereien, aus, wasnatürlich nur der Schwäche der Officiere zuzuschreiben ist, diemeistens lediglich ihr pecuniäres Interesse zu fördern suchten undselbst ihren Theil von den durch die Soldaten gestohlenen Ge-! müsen und Obst empfingen, so daß mehrere von ihnen wegens Veruntreuung zu Festungsarbeit verurtheilt werden mußten.
Die Mehrzahl derselben stammte gleichfalls von der Legion her.! Die mir anvertrauten Leute, wenn auch roh und wild,^ betrugen sich ganz zu meiner Zufriedenheit. Ich passirte andert-halb Stunden von Pamplona, durchkreuzte längs der Zubiri-Linie das schöne Ulzama- und Bastan-Thal, überstieg den Hö-henzug der Pyrenäen und erreichte glücklich die Gränze bei Zu-! garramurdi, wo ich das Detachement den französischen Posten> überlieferte. Nachdem ich einige Stunden im nahen Städtchenmit den Officieren der dort cantonnirenden Compagnien ver-