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dem Ebro zu, dessen Übergang, von Cabrera thätig vorbereitet,am 29. Juni bei Cherta im Norden von Tortosa bewerkstelligtwurde. Die feindliche Colonne, welche die Bereinigung hindernsollte, langte auf dem Ufer an, als die letzten Truppen auf derMitte des Stromes sich befanden, und machte ihrer ohnmächti-gen Wuth durch ein zweckloses Geschützfeuer Luft. Nachdem dieausgehungerten Soldaten in dem reichen Ebro-Thale, wo Cabreragroße Vorräthe für sie angehäuft hatte, sich erholt hatten, wandtesich Moreno, durch die Division jenes Generals verstärkt, nachdem Königreiche Valencia, während Ora'a, der von Alcaniz aussie beobachtete, über Teruel dem Marsche der Carlisten folgte,um von dort der bedroheten Provinz zu Hülfe eilen. Die herrlicheHuerta von Valencia wurde besetzt und Castellon de la Plan«am 8. Juli eingeschlossen, der Angriff ü vivs kores aber zurück-gewiesen; am 10., da Oraa noch mehrere Märsche weit entferntwar, stand die Armee im Angeflehte des vielthürmigen Valencia,welches, nur von einer Mauer umgeben und bis auf die Na-tionalgarden fast ganz ohne Truppen, dem ersten Anlaufe wohlnicht widerstehen konnte. Doch die Führer der königlichen Ex-pedition besaßen nicht die Thatkraft und Entschlossenheit, diesolchem Unternehmen erste Bedingniß des Gelingens ist, da durchTemporisiren Nichts gewonnen, leicht Alles verloren werden kann.Der greise Moreno, nachdem er mehrere Tage lang die Stadtangeschaut hatte, zog, ohne den Angriff zu versuchen, südlich vomGuadalaviar ab, da Oraa, dem er durch sein Zögern Zeit zurVereinigung mit der Colonne von Valencia gegeben, über Se-gorbe von Aragon Herabstieg. Wie unendlich würde die Ein-nahme von Valencia die Verhältnisse geändert haben, welchesÜbergewicht hätte sie nicht den Carlisten im westlichen Spaniengegeben! Ich wiederhole, Moreno war ausgezeichneter Strate-giker, seine Bewegungen waren stets meisterhaft berechnet; wo esdann galt, das Resultat derselben in kräftigem Handeln zu sichern,hätte Cabrera seine Stelle einnehmen müssen.