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kühner Entschlossenheit gebrach, die doch so höchst wichtig, undderen Mangel endlich den gänzlichen Untergang der ihm anver-trauten braven Division herbeiführte.
Der Brigadier Marquis von Santa Lilalla, ein Mannvon hohem Talente und nie rastender Thätigkeit, stand an derSpitze des Generalstabes; doch wurden seine Anstrengungendurch hohes Alter und damit verbundene Gebrechlichkeit leidersehr gelähmt. Oberst F ulao.ci o, ausgezeichnet als Edelmann,als Anführer und als Soldat, commandirte die aus den Ba-taillonen 7. von Castilien und 1. von Valencia bestehende ersteBrigade, Oberst Bosau c. mehr geeignet zum kleinen Guerrilla-Kriege, in dem er sich hervorthat, als zur Leitung des regelmä-ßigen Liniengefechtcs, die zweite, die Bataillone 1. und 2. vonAragon in sich fassend. Die Cavallerie bildeten die Escadroneder Legitimität, mit der ich unter Zariategui zusammen gefochtenhatte, und 1. von Aragon; sie zählten etwa 150 Pferde. Einevierpfündige Bergkanone, von Maulthieren getragen, begleitetedie Division, so wie ein bedeutender Convoy von Munition, de-ren Erlangung nach Passirung des Ebro nur möglich war, wennman dem Feinde sie entriß; fünfzig Gewehrschmiede, zu der anWaffenfabriken Mangel leidenden Armee Cabrera's bestimmt,waren uns aggregirt.
Nachdem am Morgen des 28. Decembers Rationen fürmehrere Tage dem Eorps ausgetheilt, langten wir Nachmittagsum 4 Uhr in dem reizenden Städtchen los Arcos an, wo dieBürgerschaft mit Wein, Speck, Stockfisch und Brod uns erwar-tete; mit anbrechender Dämmerung setzten wir dem Ebro zuuns in Marsch. Eine unendliche Menschenmenge umringte unsbei dem Abzüge, den Freiwilligen irgend einen Leckerbissen,einige ersparte Silbermünzen zusteckend und der Klageruf derFrauen: »los pobros, que son psrckiäo8l« tönte weithinuns nach: der gesunde Verstand des Volkes theilte nicht denWahn, der zu bald auch in unserm Verderben sich kund that.
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