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Soria zu ihrer Verfolgung eilten; weil endlich der fortwährendeMangel am Nöthigsten in der rauhen Jahreszeit die ganz ab-gerissenen Truppen zur Desertion verleiten werde, welche dieNähe des kaum verlassenen väterlichen Daches noch besondersbegünstige. Sie forderten ihn daher auf, die Brigade entwedernach Aragon oder nach den Nordprovinzen zu führen.
Da der Oberst unter nichtigen Worwänden auf seinem Ent-schlüsse beharrete, entschlossen sich die Officiere, selbstständig zuhandeln. Sie sammelten daher in einer Nacht das eine Ba-taillon vollständig, die Hälfte des zweiten und die Jäger-Com-pagnie des dritten und verließen das Städtchen, in dem es demObersten mit Hülfe einiger ergebener Officiere gelang, den Restder Leute, etwa 600 Mann, zurückzuhalten: wenige Tage nach-her wurden dieselben vom Feinde ereilt und sofort zersprengt,der Oberst ward gefangen. Doch will ich diese willkürlicheTrennung nicht rechtfertigen; wohl aber darf ich sagen, daß dasCorps fortan stets durch Disciplin und Bravour sich auszeich-nete und so jenen Fehler — bei dem übrigens die Bataillons-Chefs an der Spitze standen — vergessen machte.
Nachdem dreißig Artilleristen Zariategui's, die nach Ver-grabung ihrer beiden Geschütze sich retten konnten, und sechszigPferde, Versprengte von allen carlistischen Corps, sich ihr ange-schlossen hatten, richtete sich die kleine Brigade in forcirten Mär-schen nach Aragon, befreiete unterweges eine Guerrilla von 300Mann, die, von einigen christinoschen Compagnien in einer altenBurg eingeschlossen, aus Mangel sich zu ergeben im Begriff wa-ren, und langte im Anfange Decembers glücklich bei Cantaviejaan. Cabrera befand sich gerade in der Ebene von Valencia,wohin er dem nach der verunglückten Demonstration auf Can-tavieja sich zurückziehenden Oraa folgte; er befahl der nun inzwei Bataillone, ein jedes zu 450 Mann, organisirten Brigade,die Blokade der feindlichen Festung Morella zu übernehmen.
Morella im Königreiche Valencia liegt mitten in dem Hoch-