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disten der Umgegend sich genähert hätten, um die Colonne durchihr Schießen zu allarmiren, ließ der Brigadier die Truppenruhig in den Quartieren bleiben, mit der Ordre, aus den Fen-stern der auf das Feld sehenden Häuser auf die Feinde zu schie-ßen, falls sie zu lästig würden. So konnte Pardinas, rasch ver-stärkt, die Eingänge der Straßen und selbst den Marktplatz ohneWiderstand besetzen. Als die Carlisten endlich aus den Häu-sern stürzten, fanden sie die ganze Stadt in der Gewalt desFeindes, dessen Patrouillen mit den sich formircnden Compag-nien vermischt waren. Ungeheure Verwirrung herrschte. Diemeisten Soldaten wurden gefangen, so wie sie auf die Straßetraten, viele entflohen drei, vier Mal, um eben so oft einemandern Trupp in die Hände zu fallen; ganze Compagnien ab-geschnitten ergaben sich.
Nur etwa 400 Mann entkamen und erreichten Chelva imTuria. Brigadier Tallada selbst, anfangs entflohen und alleinumherirrend, ward am andern Tage von National-Gardistenaufgefangen und, der Einzige der Division, als Nepressalie fürden Mord jener Garde-Officiere füsilirt. Da Cabrera dieses alseine Verletzung der (stillschweigen ds eingegangenen) Übereinkunftüber Nichterschießung der Gefangenen ansah und demnach zurächen drohte, sand'en die Christines ihm die Aktenstücke, welchesie über den Tod der Ihrigen aufgenommen hatten, worauf derGeneral sich für völlig befriedigt und die ^rsä)üss>.mg Tallada's«M. Mandthat erklärte? ^
Diesem ersten Schlage folgten rasch andere, nicht minderverderblich. Bei der Nachricht von der Vernichtung der Divi-sion Tallada war die Brigade von Castilien, jene kleine, herr-liche Brigade, die so eben durch die Eroberung von Morellaunvergängliche Ehre sich gewonnen hatte, kaum 900 Mann stark,nach dem Turia beordert, die entblößte Provinz zu decken, wäh-rend Oberst Arnau, ein Zugendgefährte Cabrera's, mit demCommando derselben und der Organisirung der neu zu errich-