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Operationen nur I4Ü0 Mann an Todten und Verwundeteneingebüßt, wie denn alle Umstände solche Ungleichheit natür-lich machten.
Weit höher jedoch als dieser materielle Vortheil war derin seinen Folgen so viel wichtigere moralische Einfluß zu schätzen,welchen die Aushebung der Belagerung von Morella auf diebeiden Heere, dann auf das Volk und auf den Krieg aus-übte. Der Nimbus der Unwiderstehlichkeit war nun von derArmee der Christines gewichen, denn bis dahin rühmte sie sich,daß, wohin ihre Massen sich wendeten, sie immer durchdrängenund die leichten Schaaren der Facciosos zerstieben machtenoder vor sich niederschmetterten; sie behaupteten, daß die Car-listen im geregelten Kampfe ihnen nie widerstehen, ihremSturme nie Stand halten könnten; sie pochten auf ihreOrganisation und Massen-Taktik und schrieben die einzelnenSiege, welche sie den noch immer als Horden und Bandenbezeichneten Feinden zugestanden, nur der Überraschung undder Benutzung des günstigen Terrains zu.
Jetzt änderten sie plötzlich ihre Sprache gegen und überjene verachteten Schaaren. Eine Unternehmung, zu der dieBlüthe der Armee unter allen ihren ausgezeichnetsten Generalensich vereinigt hatte, und für welche die umfassendsten Vorbe-reitungen getroffen waren, war ganz mißlungen; eine Operation,bei der sie ihre gerühmte Überlegenheit so vollkommen entwickelnkonnten, hatte in entschiedener, schimpflicher Niederlage geendet.Das Selbstvertrauen der Christines war dahin, und mit ihmschwanden alle die Vorzüge und die moralische Macht, die sienoch immer behauptet hatten. Die Arnzee des Centrum, wie-wohl sogleich durch mehrere Brigaden der Nordarmee und ausdem Innern verstärkt, erlangte jene Überlegenheit nie wieder.
Dagegen erkannten die Freiwilligen, was sie vermochten,und die Vortheile anerkennend, welche 'die Organisation undmilitairische Ausbildung der Feinde neben ihren großen materi-