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hielten, *) flohen vor dem Andränge des Feindes und warfensich in Verwirrung auf die zweite, welche gleichfalls aufgegebenwerden mußte, nachdem die Tortosiner kraftvoll sie vertheidigt hat-ten. Umsonst suchte Oberst Palacios durch einen Bajonett-Angriffan der Spitze des I. Bataillon von Tortosa die Verlornen Linienwiederzunehmen: er ward umzingelt und kaum durch einenglänzenden Angriff gerettet, den der General mit der Cavallerieunternahm. Nochmals drckngen die Bataillone von Tortosaund die Guiden von Aragon vor. In Massen formirt wiesendie Christines fest sie zurück und stürzten sich sofort auf diedritte Linie, welche sie nach kurzem Widerstände nahmen undbehaupteten.
Die carlistische Armee — wenn man acht Bataillone miteinigen Escadronen so nennen darf — floh in Unordnung aufArmillas zurück, zwei Bataillone aber wurden abgedrängt undwarfen sich auf Segura. Ayerbe, anstatt kraftvoll den gänzlichgeschlagenen Feind zu verfolgen, blieb bewegungslos auf demSchlachtfelde stehen und machte dadurch möglich, daß Cabrera —echt guerrilleromäßig — nach einer Stunde seine Bataillonevollkommen geordnet hatte und sie, keinesweges durch die nachallem Anschein entscheidende Niederlage entmuthigt, am Abendwieder zum Kampf führen konnte.
Nach halbstündigem Ausruhen wandten sich die Christines
*) Die Bataillone von Mora, merkwürdiger Weise unter guten Chefsstets die schlechteste Brigade des Heeres, welche jeden Augenblick sichzerstreute, während die Brigade von Tortosa, gleichfalls Catalanenund aus einem benachbarten Distrikte, fortwährend glänzend sichauszeichnete. — In dieser -Action durchlief bei dem Anblicke desmanövrirenden Feindes ein dumpfes Murmeln die Reiben vonMora, bis sie mit dem Rufe: „sie manövriren, wir sind ver-loren!" in gänzlicher Unordnung davon liefen, ehe noch der Feindeinen Schuß gegen sie that.