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gebeugten Körpers verriethen die Kränklichkeit, unter der erstets schmachtete; auf den Gesichtszügen lagerten dunkle Wolken,doch umzog ein leichtes und, wie es schien, stehendes Lächelnden nicht unangenehmen Mund. Mit wenigen Worten erklärteich dem General, daß ich, vom Grafen de Espana dem Gene-ralstabe zugetheilt, da ich meine unmittelbaren Vorgesetzten nichtkennte, *) ihn um Verhaltungsbefehle ersuchte. Er erwiedertemir, stets lächelnd, er habe schon von mir gehört, und ich müsse,da kein Platz für mich offen sei, zu einem Depot gehen.
Das überraschte mich. Doch schnell entschlossen antworteteich ihm, daß, um im Depot müssig zu sein, wäre ich weit be-quemer im Vaterlande müssig geblieben; ich bäte ihn daher,mir die Rückkehr zu der Armee des Grafen von Morella zu er-lauben, da ich dort wenigstens nicht verhindert sein würde, demFeinde mich entgegenzustellen. — »Wie Sie wollen, ich wünscheglückliche Reise.« —
Eine halbe Stunde später hatte ich den Paß und bereitetemich zur Abreise vor. Es mußte mir einerseits peinlich sein,wieder zu Cabrera zurückzukehren, da ich nicht auf die freund-lichste Art von ihm geschieden war; und doch wieder freute ichmich, jetzt nach Aragon zu kommen und an dem Kampfe Theilzu nehmen, der mit den überlegenen Massen Espartero's bevor-stand. Ich hoffte nicht den Sieg, zu solcher Hoffnung gehörteecht spanische Verblendung, und die theilte ich nicht mit sovielen Tausenden. Aber ich hoffte und vertraute, daß wirehrenvoll unterliegen würden, wie wir ehrenvoll den glorreichenKampf bis dahin durchgeführt hatten, ich war überzeugt, daßwir unter des Grafen von Morella Führung selbst der Vernich-
H Ich habe in der That nichts von einem Chef des Generalstabes ge-sehen, dessen Geschäfte der Graf, so wie Cabrera, mit Hülfe seinesSekretairs Adell meistens selbst verrichtete.