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die Regentschaft bestehen sollte, las die Urkundevor, durch welche er ihn zu seinem Nachfolgerernannte. Nach ihrer Vorlesung wendete er sichgegen seinen Sohn, ermähnte ihn seine Unter-thanen zu lieben, gerecht, gottcsfürchtig undmild zu seyn, zog dann seinen Degen, denselbenden Ludwig XIV. an Philipp V. gegeben undder von diesem an seinen Sohn gekommen war,legte ihn in die Hände des neuen Königs, redeteihn zum ersten Male mit dem Titel Majestät anund sprach: — »bewahre diesen Degen zur Ver-theidigung der Religion und deines Volkes!"
Ferdinand IV. ist gleich allen in Zeiten derUnruhe und Leidenschaften lebenden Fürsten bisjetzt mehr durch Meinungen als durch Thatsachenbeurtheilt worden und erwartet noch die Geschichte.In einem Alter von acht Jahren auf dcz, Throngelangt, der Aufsicht und der Sorge des Principedc San-Nicandro, eines Mannes von hoher Ge-burt anvertraut, der aber keineswegs dem ihmertheilten schweren Amte gewachsen war, empfinger nicht jene Erziehung, welche junge Prinzen zuden Pflichten des Königthums vorbereitet.
Ferdinand lernte nichts; man ließ ihn in