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gewann, was der König an Majestät einbüßte.In den Sitten der Völker findet ein eben sogroßer Unterschied statt, wie in ihrem Charakterund ihrem Geiste. Was in Paris lächerlich ge-worden wäre, sand in Neapel Beifall.
Warum sollten wir nicht der Scenen einerpopulären Vertraulichkeit erwähnen, die oft genug^in dck schönen Chiaja-Straße vorfielen und dieFerdinand und seinem um ihn versammeltenVolke so viel Vergnügen machte?
Wenn der König in einer Tracht, die nichtentfernt an die Königswürdc erinnerte, vomMeere und vom Fischfänge zurückkehrte, ließ eroft am Strande den Ertrag seiner Fischerei hin-werfen und verkaufte in eigener Person seineFische an Jedermann, der darum feilschte, mochteer nun wirklicher Käufer seyn, oder mochte sichder gestickte Rock der Höflinge, die sich glücklichfühlten, jeder Laune ihres Herrn demüthigst zuhuldigen, unter die einfache aber malerische Trachtder Lazzaronis mischen.
Bei diesem Handel mußte man aber baarGeld in der Hand haben, denn Ferdinand warein tüchtiger Handelsmann, suchte möglichst theuer