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Erster Band.
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affectirten Zurückhaltung zu verbergen, und wennseine Gespräche auch auf keine große Wissenschaftschließen ließen, so offenbarten sie doch ein tiefesGemüth. Seine Offenherzigkeit war nicht ohneReiz; er wußte seine Unwissenheit frei zu beken-nen, eine seltene Eigenschaft bei Männern, diedurch ihren Rang über viele andere Menschenerhaben, sich nur zu häufig einbilden, sie müssendurch das Recht der Geburt allein schon Allesdasjenige wissen, was zu lerne», sie zu trägegewesen waren.

Gestand nun aber.Ferdinand auch gern seineUnwissenheit ein, so fand er doch in seinem na-türlichen Verstände stets treffende Antworten fürdiejenigen, die sich den Anschein gaben, als wollte»sie ihm dieselbe zum Vorwmf machen.

Zu der Zeit, als er seine Staaten verließ,hatte sich auch Kaiser Joseph II. und der Groß-herzog von Toscana, seine Schwäger auf denWeg gemacht, um die Welt zu sehen und begeg-neten sich einander mehrere Male. Leopold warsehr unterrichtet, besaß aber die Sucht, mit seinenKenntnissen glänzen zu wollen. So trug es sichbenn zu, daß er sich eines Tages an den König