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Gemüth vor und erkannte in der Gefahr denalten Gefährten ihrer frühesten Jahre.
Der fortwährenden Unruhe» dieser ungewöhn-lichen Zeit unbeachtet, wurde jedoch Maria Ka-rolincns Erziehung keineswegs vcrnachläßigt. DieGräfin dc la Tour d'Envoivrc, Gouvernante derPrinzessinnen von Neapel, und eine Frau vonausgezeichneten Verdiensten, bildete ihren Geistdurch ihrem Range angemessene Kenntnisse. Sehrfrüh lernte sie italienisch und französisch, dieMuttersprache dcr Bourbons, auf welchem Thronesie auch sitzen mögen. Von einer Französin wurdedie*junge Prinzessin erzogen, die zu ahnen schien,daß sie dieselbe für Frankreichs Thron erzöge.
Marie Karolinc war in dem Lande der Künsteerzogen, sie mußte sie auch von Kindheit an lie-ben. Auf der vom Himmel begünstigten Erde,wo ihre Wiege stand, hat der Genius der Men-schen mit der Pracht der Natur gewcttcifcrt undMeisterwerke der Kunst scheinen mit der maleri-schen Schönheit der Landschaft um den Preis zuringen. Ihre ersten Blicke fielen auf die Wunderder Bildhauer- und Malerkuust und erholten sichbald auf jenem wundervollen Italien mit seinen