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der kühne Thronräubcr einen der Seinen auch inMadrid als König zu installiren. Auch er wolltesagen können: »es gibt keine Pyrenäen mehr!«Zu einer und derselben Zeit erhielt man in Pa-lermo die Nachricht von dem Volksaufstande inAranjuez, von der Thronentsagung Karls IV., vonder Thronbesteigung Ferdinands VII. und derVerhaftung des Fricdenssürsten. Bald folgte dieNeuigkeit des in Valencay ausgcbrochcncn Ver,rathes, der gezwungenen Thronentsagung Ferdi-nands zu Gunsten Napoleons, der, um wahr-scheinlich seinen Verwandten in das Gedächtnißzurückzurufen, daß sie nur Könige vermöge derGnade seines Schwertes seyen, und ihre König-reiche nur als Präfccturen anzusehen hätten, seinenBruder Joseph von dem Pallastc in Cascrta nachdem Escurial versetzte und seinen SchwagerJoachim Murat berief, die durch diesen Akt derhohen kaiserlichen Administration in Erledigunggekommene Stelle zu besetzen.
Spanien, das harte Land, an dem schon soviele gute Klingen stumpf geworden sind, hattesich aber keineswcgcs diesem Beschlusse geduldigunterworfen. Eine Jnsurrekrions-Jnnta hatte sich